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Crawlen im «neuen Öl dieser Welt» in Steckborn

150 Schwimmerinnen und Schwimmer haben den Untersee gequert und mit der Aktion des Lions-Club Mannenbach-Salenstein Geld für sauberes Wasser in Afrika und Südamerika gesammelt.
Stefan Hilzinger
Von Booten begleitet, schwimmen die Teilnehmer der Seeüberquerung von Steckborn (im Hintergrund) nach Hemmenhofen auf der Halbinsel Höri (D). (Bild: PD/Chris Sigrist)

Von Booten begleitet, schwimmen die Teilnehmer der Seeüberquerung von Steckborn (im Hintergrund) nach Hemmenhofen auf der Halbinsel Höri (D). (Bild: PD/Chris Sigrist)

Sonnenschein, ideale Wasserbedingungen bei 22 Grad, kein Wind, es herrschten ideale Verhältnisse an der kürzlichen, dritten Seeüberquerung organisiert vom Lions-Club Mannenbach-Salenstein. Entsprechend gross war auch die Zahl der Schwimmerinnen und Schwimmer, 150 legten die Strecke Steckborn – Hemmenhofen – Steckborn zurück, ein körperlicher Einsatz zugunsten der Organisation Viva con Agua, die Wasserprojekte in Afrika und Südamerika unterstützt. Sie alle haben ein Zeichen gesetzt für den Zugang zu sauberem Wasser, gemäss UNO ein Menschenrecht und trotzdem vielerorts keine Selbstverständlichkeit. Die gesammelte Summe steht laut Lions-Kassier Rudi Günther noch nicht fest «Sie wird aber voraussichtlich höher liegen als in den vergangenen beiden Jahren.»

Wasserverbrauch steigt bis 2050 um mehr als die Hälfte

Der gemeinsame Einsatz für eine bessere Welt ist dem Organisator wichtig, gehe es doch nicht alleine um eine Geldspende, vielmehr auch um die Sensibilisierung für eine weltweite Problematik, heisst es in einer Mittelung des Lions-Clubs. «Wird Wasser das neue Öl dieser Welt?» Die Vereinten Nationen gehen davon aus, dass bis zum Jahr 2050 der Bedarf an Wasser voraussichtlich um 55 Prozent steigen wird. Stimmen diese Zahlen, so würden in 20 Jahren rund 3,5 Milliarden Menschen in wasserarmen Gebieten leben.

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