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10'000 Zuschauer: Counterstrike-Turnier in Amriswil war ein voller Erfolg

Rund 10'000 Menschen haben das E-Sport-Turnier im Pentorama live im Internet mitverfolgt. Die Schweizer Teams konnten beim grössten Counterstrike-Turnier des Landes nicht um den Sieg mitspielen. Das Preisgeld ging an die Tschechen.
Lukas Gerzner
Tschechien im Final. Im Pentorama Amriswil fand das grösste Counterstrike-Turnier der Schweiz statt. (Bild: Andrea Stalder)

Tschechien im Final. Im Pentorama Amriswil fand das grösste Counterstrike-Turnier der Schweiz statt. (Bild: Andrea Stalder)

«Das ist das beste Turnier, an dem ich bisher teilgenommen habe», sagt Thomas Due-Frederiksen, Kapitän des E-Sport-Teams Lyngby Vikings. Die Dänen sind extra für dieses Wochenende ins Pentorama Amriswil gereist, um am ersten Supreme Masters teilzunehmen – ein Computerspiel-Wettkampf.

Das grösste Counterstrike-Turnier der Schweiz hat international für grosses Staunen gesorgt. «Wir hatten nicht mit so einer Grösse und guten Organisation gerechnet», sagt Kim Engström, Coach des schwedischen Teams Granit. Rund 10'000 Menschen haben die Matches vom Freitag bis Sonntag über das Internet live mitgeschaut, die meisten Zuschauer kamen aus dem Ausland.

Das Spiel

Der Ego-Shooter ist schon bald 20 Jahre alt und wurde bekannt aufgrund seiner spieltechnischen und strategischen Schwierigkeit. Aufgrund der enormen Konzentration bleibt das Durchschnittsalter der Top-Spieler unter 25 Jahren. Mittlerweile spielen die Top-Clubs der Welt um Millionenbeträge. Es wird in Teams von fünf gegen fünf gespielt, wer zuerst 16 Runden für sich entscheidet, hat gewonnen. Die eine Fraktion, die Terroristen, versuchen auf ausgewählten Plätzen des Spielfelds innerhalb von zwei Minuten eine Bombe zu zünden. Die Gegenfraktion, die Polizisten, versuchen, die Bombe zu entschärfen. Die Runde gewinnt auch, wer alle Gegenspieler ausgeschaltet hat.

Die Vikings aus Dänemark sind nur ins Halbfinale gekommen, Granit aus Schweden ins Viertelfinale. Das Siegergeld von 4500 Franken ging an das Team Dark Tigers. Die Tschechen haben am Sonntagnachmittag in einem nervenaufreibenden Finale gegen Ninjaserv aus Frankreich das bessere Ende erwischt. «Wir haben uns in einem Lager extra hart vorbereitet und der Sieg bedeutet viel für den tschechischen E-Sport», sagt Tomas Tomka, Kapitän der Dark Tigers.

Die Dark Tigers aus Tschechien gewannen am Sonntagnachmittag den Final gegen Ninjaserv aus Frankreich.Die Dark Tigers aus Tschechien gewannen am Sonntagnachmittag den Final gegen Ninjaserv aus Frankreich.
Die Matches wurden kommentiert und live im Internet übertragen.Die Matches wurden kommentiert und live im Internet übertragen.
Dem Siegerteam winken ein Pokal und 4500 Franken Preisgeld. Dem Siegerteam winken ein Pokal und 4500 Franken Preisgeld.
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Computerspiel-Turnier war ein voller Erfolg

Erfreut über das durchmischte Publikum

Auch für die Schweizer Szene war das Turnier wichtig. «Es ist schön, dass die Schweizer Teams sich auch einmal mit internationalen Gegnern messen konnten», sagt Tyler Gogh, deutsch-englischer Counterstrike-Experte und Moderator des Wettkampfs. Die Schweizer Mannschaften konnten zwar nicht um den Sieg mitspielen, doch die Begeisterung war trotzdem zu spüren.

«Es ist nur schon geil, bei so bekannten Teams aus Europa hinter dem Monitor zu stehen und zu beobachten», sagt Miguel Woodtli. Der Berner hat mit seinem Team Venninagate teilgenommen und war auch überrascht, dass so durchmischte Zuschauer zugegen waren. «Ich habe mich an den ältere Leuten gefreut, die als Zuschauer hier sind», sagt Woodtli.

«Hier werden sie über den E-Sport aufgeklärt und sehen, dass es nicht nur einfach zocken ist.»

Auch die Veranstalter ziehen ein positives Fazit aus der Erstausgabe dieses Wettkampfs. «Gleich so etwas Grosses aufzuziehen, war ein Risiko, doch wir bekamen nur gute Feedbacks und freuen uns deswegen bereits auf das Supreme Masters 2019», sagt Julian Fischbacher, OK-Präsident des E-Sport-Turniers. OK-Mitglied Dominik Schallmeiner ergänzt: «Wir haben unsere Ziele erreicht und hoffen, dass wir uns für das nächste Mal noch steigern können.»

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