Glosse

Mosttröpfli: Superfood aus Buchackern

Der Thurgauer Knoblauchkönig Beat Stump weiss nicht wohin mit seiner angebräunten Ernte. Die drohende Epidemie eröffnet eine Möglichkeit.

Trudi Krieg
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Beat Stump betreibt das grösste Knoblauchlager des Thurgaus.

Beat Stump betreibt das grösste Knoblauchlager des Thurgaus.

Bild: Donato Caspari
Trudi Krieg, Mitarbeiterin der Thurgauer Zeitung.

Trudi Krieg, Mitarbeiterin der Thurgauer Zeitung.

Beat Stump sucht eine Lösung, wie er den unverkäuflichen Knoblauch verwerten kann ohne, dass dieser zu Food-Waste wird. Die Lösung liegt auf der Hand.

In den Apotheken sind die Schutzmasken bald ausverkauft. Was liegt da näher als zu Knoblauch zu greifen, um sich vor dem Corona-Virus zu schützen?

Schon unsere Grossmütter kannten die Schutzwirkung des Knoblauchs vor Erkältungskrankheiten. Ausserdem kommt einem niemand zu nahe, sobald man ein paar Antivirenzehen gegessen hat.

Vor allem aber kommen zur Zeit vier von fünf Knoblauch auf der ganzen Welt aus China. Wer weiss denn mit letzter Sicherheit, dass sich nicht Viren auf den Knoblauchhäuten verstecken und so auf der ganzen Welt verbreiten können? Wer Knoblauch aus Buchackern mit angebräunten Häuten isst, der geht auf Nummer Sicher.

Clevere Apotheker kaufen sich jetzt Knoblauchvorräte bei Stump ein und bieten diese als Alternative zu den Schutzmasken an – zu Apothekerpreisen.

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