Coronavirus
12'000 Impfungen auf der MS Thurgau - nicht alle bekommen ein Imfpticket für das Schiff

Das Thurgauer Impfschiff hat sich auf seinen zweiten Rundkurs begeben. Wegen der starken Nachfrage können jedoch nicht alle Personen auf dem Schiff geimpft werden. Sie werden auf das neue Impfzentrum in Weinfelden umgebucht.

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Kreuzlingen 09.02.2021 - Erfahrung eine Woche Impfschiff

Kreuzlingen 09.02.2021 - Erfahrung eine Woche Impfschiff

Bild: Kevin Roth

(red) Am Montag, 29. März, begann die zweite achtwöchige Serie von Erst- und Zweitimpfungen auf der MS Thurgau an den Standorten Romanshorn und Arbon (jeweils eine Woche) und Kreuzlingen (für je zwei Wochen). Rund 6'000 Personen werden bis zum Schluss am 23. Mai 2021 ihre erste und zweite Impfung erhalten haben, das ergibt ein Total von 12'000 Impfungen. Das schreibt der Fachstab Pandemie in einer Mitteilung. «Damit kann die innovative Idee, dank der mit der gleichen Infrastruktur Personen in drei der sechs Thurgauer Städte wohnortsnah geimpft werden, bereits jetzt als Erfolg gewertet werden.»

Gemäss den Rückmeldungen der geimpften Personen sei auch die Zufriedenheit mit dem Service an Bord gross. Teilweise reisten sogar Impfwillige aus Frauenfeld und dem Hinterthurgau an, um sich auf der MS Thurgau impfen zu lassen.

Bundesrat Alain Berset und Regierungsrat Urs Martin anlässlich der Eröffnung des Impfschiffs.

Bundesrat Alain Berset und Regierungsrat Urs Martin anlässlich der Eröffnung des Impfschiffs.

Bild: Donato Caspari

Entsprechend stark war die Nachfrage nach Impfterminen auf dem Schiff. Rund 8'000 bereits registrierten Personen kann wegen der Knappheit der Impfstoffe kein Termin mehr auf dem Impfschiff angeboten werden, teilt der Fachstab weiter mit. Sie werden nun auf das Impfzentrum in Weinfelden umgebucht, damit sie möglichst rasch zu einer Impfung kommen. Ab Juni 2021 wird die MS Thurgau wieder für touristische Zwecke genutzt.

Wer im Thurgau wohnt, kann sich über die Online-Plattform «ImpfMi» anmelden. Das Aufgebot für einen Impftermin erfolgt, sobald es der Stand der Impfkampagne zulässt und wird per SMS zugestellt. Impfwillige Personen seien gebeten, sich nicht gleichzeitig online und beim Hausarzt anzumelden.