CORONAPANDEMIE
Pilotprojekt: Am Bahnhof Frauenfeld-Marktplatz steht ab sofort ein Hygienemaskenautomat

Die Appenzeller Bahnen als Betreiber der Frauenfeld-Wil-Bahn haben einen Versuchsbetrieb gestartet. An fünf Bahnhöfen auf dem Liniennetz ist neu ein Maskenspender in Betrieb. Beteiligt am Projekt sind auch Flawa Consumer GmbH und der Automatenhersteller Lasrag.

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Der Maskenautomat am Marktplatz.

Der Maskenautomat am Marktplatz.

Bild: Sebastian Keller

(red) Bei den fünf Bahnhöfen handelt es sich auf dem Netz der Appenzeller Bahnen um Herisau, Appenzell und St.Gallen sowie die Haltestellen Wil und Frauenfeld-Marktplatz der Frauenfeld-Wil-Bahn. In der Schweiz gilt eine Schutzmaskenpflicht im öffentlichen Verkehr und auf Bahnhofarealen. Mit den neuen Hygienemaskenspendern können Fahrgäste entsprechende Masken zum Schutz ihrer Gesundheit und der Gesundheit der anderen Fahrgäste beziehen. Das Projekt gemäss Medienmitteilung läuft in einer fünfmonatigen Testphase. Erika Egger, Leiterin Marketing/Kommunikation der Appenzeller Bahnen, sagt:

«Die Maskentragepflicht wird von unseren Kundinnen und Kunden bereits sehr konsequent umgesetzt. Mit diesen Hygienemaskenspendern möchten wir zusätzliche Unterstützung zur Umsetzung der BAG-Massnahmen bieten. Die Gesundheit unserer Fahrgäste liegt uns sehr am Herzen.»

Durchdachte Funktionalität der Automaten

Bei der Herstellung der Hygienemaskenspender standen für die Firma Lasrag AG aus Wetzikon die Benutzerfreundlichkeit sowie ein ansprechendes Design an oberster Stelle. Eine kompakte Grösse und vielseitige Einsatzmöglichkeiten waren ebenfalls Kriterien, die erfüllt werden mussten. Die Automaten bieten die Möglichkeit zur Ausgabe von zwei verschiedenen Maskentypen. Sollte das Pilotprojekt erfolgreich sein, sind weitere Einsatzbereiche in Gesundheitseinrichtungen wie Spitälern, Alters- und Pflegeheimen oder auch Retail-Märkten und Bildungsinstitutionen angedacht.

In den Automaten werden die beiden Maskentypen IIR und FFP2 der Flawa Consumer GmbH aus Flawil angeboten. Der Preis liegt bei drei Franken pro Stück beim Typ FFP2. Eine Zweierpackung der Maske Typ IIR kostet einen Franken. Flawa begann Mitte April 2020 als erstes Schweizer Unternehmen mit der Produktion von Universalschutzmasken.