Corona
Gewerbeverband verlangt Thurgauer Härtefallregelung für Betriebe in finanzieller Not

Der Thurgauer Gewerbeverband erwartet daher, dass der Kanton rasch einen Vorschlag unterbreitet, wie die eidgenössische Corona-Härtefallregelung auf Kantonsebene angewendet werden kann

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Geschäftsstelle des Thurgauer Gewerbeverbandes in Weinfelden.

Geschäftsstelle des Thurgauer Gewerbeverbandes in Weinfelden.

Bild: Andrea Stalder

(red) «Die vom Bundesrat und von den Kantonen ergriffenen Massnahmen zur Bewältigung der Covid-19-Pandemie haben zu enormen wirtschaftlichen Schäden geführt.» Das schreibt der Thurgauer Gewerbeverband (TGV) diese Woche in einer Mitteilung. Er begrüsse das neue eidgenössische Covid-19-Gesetz für eine gemeinsame Härtefallregelung von Bund und Kantonen.

Auch im Thurgau seien Unternehmen aus den verschiedensten Branchen existenziell betroffen. «Der TGV erwartet daher, dass der Kanton jetzt rasch einen Vorschlag unterbreitet, wie die eidgenössische Härtefallregelung auf Kantonsebene angewendet werden kann.» Und der Verband unterstreicht in seiner Forderung, dass die Hilfe für die Unternehmen branchenoffen erfolgen müsse.

«Für das Thurgauer Gewerbe ist massgebend, dass die Betroffenheit des Betriebes im Vordergrund steht und nicht einzelne Branchen.»

Das schreibt der Verband in seiner Mitteilung.

Verband fordert eine ­Anlaufstelle für Betriebe

Neben dem Grundsatz «Betroffenheit vor Branche» sei zudem darauf zu achten, dass der Zugang zu den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln für die Unternehmen einfach und unkompliziert sei. Unabdingbar seien dabei eine zentrale Anlaufstelle für alle Betriebe, die finanzielle Mittel gemäss der Härtefallgesetzgebung benötigen, sowie eine schnelle und unkomplizierte Gesuchs- und Bewilligungserledigung, wenn den stark betroffenen Unternehmen rechtzeitig und wirkungsvoll geholfen werden soll. (red)

«Für das Thurgauer Gewerbe ist massgebend, dass die Betroffenheit des Betriebes im Vordergrund steht und nicht einzelne Branchen», heisst es in der Mitteilung.