Frauenfelder Christbäume gehen in Flammen auf

Am Funkensonntag zogen 250 Frauenfelder Schüler und Kindergärtler mit selbst gebastelten Laternen durch die Dunkelheit. Der traditionelle Anlass existiert bereits seit über 20 Jahren.

Andreas Taverner
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Drei Mädchen mit ihren Laternen. (Bild: Andreas Taverner)

Drei Mädchen mit ihren Laternen. (Bild: Andreas Taverner)

Nicht einen Christbaumhaufen, sondern gleich deren zwei stapeln sich beim Sammelplatz. Wobei nur der erste für das spätere Feuer benötigt wird.

«Den traditionellen Anlass gibt es sicher schon über 20 Jahre»

sagt Peter Wanner, Präsident des Quartiervereins Huben.

Für die rund 250 Schüler mit ihren Lehrkräften vom Kindergarten bis und mit 4. Klasse ist der Anlass obligatorisch. Bei einigen von ihnen hält sich die Motivation, am Funkensonntag teilzunehmen, allerdings in Grenzen. Ein 4. Klässler begründet seine Unlust damit, dass er singen muss. Allen Schülern gemeinsam ist, dass sie es prima finden, dass der Unterricht am Montag erst um neun Uhr beginnt.

Laternen erhellen die Alte Landstrasse

Stolz präsentieren die Kindergärtler des Kindergarten Brotegg ihr Laternenmotiv. Es stellt eine Sonne dar. Unterdessen finden immer mehr Familien den Weg zum Schulhaus Huben. Um 18.45 Uhr gehen die Kindergartenkinder in zweier Reihen los. Gefolgt von den übrigen Schülern.

«He, das Feuer brennt»

ruft plötzlich ein Kind, während die selbst gebastelten Laternen auf der gänzlich unbeleuchteten Alten Landstrasse wunderbar zur Geltung kommen. Am Funkenplatz werden die Kinder von ihren Angehörigen erwartet. Handys blitzen auf. Doch bevor die Familien wiedervereint sind, werden noch drei Lieder gesungen.