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An der Unterhaltung der Musik Stettfurt-Matzingen stimmt die Chemie zwischen den Generationen

Kurzweilig, witzig und mit allerlei Überraschungen versehen präsentierte sich am Samstag der Unterhaltungsabend der Musik Stettfurt-Matzingen, der den Titel «Generazionä» trug.
Christof Lampart
Spielfreudig in Aktion: die Musik Stettfurt-Matzingen. (Bild: Christof Lampart)

Spielfreudig in Aktion: die Musik Stettfurt-Matzingen. (Bild: Christof Lampart)

Die Musikantinnen und Musikanten unter der Leitung von Roland A. Huber zeigten in der Mühli-Turnhalle nicht nur ein harmonisches Klangbild, sondern für einmal auch auf, aus wie vielen Facetten also Personen unterschiedlichsten Alters und Interessen ein Verein besteht – und gerade deshalb auch hervorragend harmoniert.

Sketches zeigen zwei Weltbilder

Tatsächlich kam von der Musik Stettfurt-Matzingen mit «Generazionä» ein Programm auf der Bühne der bis auf den letzten Platz belegten Turnhalle in Matzingen zur Aufführung, das zweierlei eindrucksvoll zeigte. Trotz teilweise etlicher Jahrzehnte, die zwischen den einzelnen Musikantinnen und Musikanten lagen, stimmte die Chemie im Verbund. Dass es dennoch grosse Unterschiede im persönlichen Weltbild der «Generazionä» gibt, zeigte sich in den vielen witzigen Sketches, welchen zumeist ein technisches beziehungsweise technologisches (Miss-)Verständnis zugrunde lag.

Dirigent Roland A. Huber bei einem Sketch. (Bild: Christof Lampart)

Dirigent Roland A. Huber bei einem Sketch. (Bild: Christof Lampart)

Da will ein 87-Jähriger seine uralte mechanische Schreibmaschine zur Reparatur bringen – doch der junge Techniker versteht gar nicht, warum man an so einem alten Gerät hängen kann, bis ihn am Ende die Erkenntnis ereilt, dass die Schreibmaschine zwar in den letzten 70 Jahren dreimal repariert werden musste, man aber im selben Zeitraum wohl aber 26 Computer hätte wegschmeissen müssen. Danach erklang von allen gemeinsam Leroy Andersons berühmtes «The Typewriter» – genauso, als hätte es die Dissonanzen im Sketch nie gegeben.

An der Unterhaltung gibt es viel, worüber man lachen kann. (Bild: Christof Lampart)

An der Unterhaltung gibt es viel, worüber man lachen kann. (Bild: Christof Lampart)

Viel Applaus für die Auftretenden

So ging es in einem fort. Dabei war der dargebotene Witz nie platt, sondern vielmehr immer mit einem Schuss Hintergründigkeit gewürzt. Auch die Auswahl der musikalischen Stücke, welche klangschön vorgetragen wurden, bot praktisch für alle «Generazionä» etwas, kamen doch allein vor der Pause so unterschiedliche Werke wie der «Stettfurter Schuälmarsch», «Über Stock und Stein», «079», «Rolling In The Deep», «The Typewriter» und der «Aegeri Dixie» zur Aufführung. Das Publikum fühlte sich auf jeden Fall, das zeigte sich am starken Applaus zwischen den Stücken, bestens unterhalten.

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