Bundesfeier
Premiere: Maja Grunder hält ihre erste Rede an einer Bundesfeier

Die Bundesfeier in Hüttlingen konnte stattfinden. Trotz Bedenken wegen der Pandemie und des Wetters. Die Festrede hielt Maja Gunder, Co-Präsidentin des Verbandes Thurgauer Landwirtschaft.

Manuela Olgiati
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Gut gelauntes SVP-Duo: Gemeindepräsident Peter Maag mit Festrednerin Maja Grunder.

Gut gelauntes SVP-Duo: Gemeindepräsident Peter Maag mit Festrednerin Maja Grunder.

Peter Maag, Hüttlingens neuer Gemeindepräsident, war sich nicht sicher über die Durchführung der Bundesfeier. Erstens wegen der Coronapandemie, zweitens wegen des schlechten Wetters. Am Sonntagabend ist er erleichtert, dass die Feier stattfindet. Mitglieder des Schützen- und Oldievereins haben organisiert. Man zelebriert die Bundesfeier stimmig auf der grünen Wiese in Harenwilen.

Während der Blick über das Thurtal schweift, spielt der Musikverein Thurtal Hüttlingen und die Jugendmusik «Tuutlatruht» den Hüttlinger Marsch. Auf den Festbänken sitzen die Besucher mit einem Lächeln im Gesicht.

Maja Grunder erhält von Gemeinderätin Brigitte Hascher Geschenke.

Maja Grunder erhält von Gemeinderätin Brigitte Hascher Geschenke.

Bild: Manuela Olgiati

Auch die Festrede von Maja Grunder, der 49-jährigen Co-Präsidentin des Verbandes Thurgauer Landwirtschaft aus Oberneunforn, gefällt dem Publikum. Dass Hüttlingen die Agrarinitiative mit 66 Prozent verwarf, wertet Grunder als gutes Omen, hier die Premiere ihrer allerersten Rede für eine Bundesfeier zu halten. In einem freien Land wie der Schweiz zu leben, sei allerdings ein Grund zu feiern. Aktiv mitreden, auf Anliegen aufmerksam machen, wie dies etwa der Turnverein ihres Dorfes mit einem Grossaufmarsch an einer Versammlung für eine neue Beleuchtung in der Mehrzweckhalle tat. Grunder sagt:

«Solche Aktionen finde ich gut und richtig.»

Ihre Leidenschaft ist neben der Mühle die politische Arbeit. Besonders die Stellung der Frauen ist der SVP-Politikerin wichtig. Die Motivation sei, sich mehr zu engagieren und sich Gehör zu verschaffen. Später erzählt Margrit Ruch aus Mettendorf eine Sage über den Ursprung des Kuhreihens, während sie Karl Huber auf dem Alphorn begleitet.

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