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Am «Out In The Green Garden» in Frauenfeld: Bühne laut für Rohdiamanten

30 Live-Acts und DJs im Murg-Auen-Park sowie am Rave unter der Autobahnbrücke: Das ist am Wochenende das «Out In The Green Garden».
Mathias Frei
Rockabilly von The Hillbilly Moon Explosion. (Bild: PD/Pino Gomes)

Rockabilly von The Hillbilly Moon Explosion. (Bild: PD/Pino Gomes)

Ums «Out In The Green Garden» ist es ruhig geworden – was gut ist. Denn so ist drei Tage und Nächte Lautstärke möglich. So konnten sich die Veranstalter aufs Wesentliche konzentrieren: ein angenehm erfrischendes Programm, das aber auch niemanden überfordert. Da gibt es viele Rohdiamanten und daneben auch grosse Bands, die nie auf den grossen Erfolg aus waren. Zu ersteren gehört die Walliser Rapperin KT Gorique. Vor drei Wochen stand die inoffizielle Freestyle-Rap-Weltmeisterin von 2012 noch am grossen OpenAir Frauenfeld auf der Bühne. Dass sie sich auch schon mit Fussball-Legende Eric Cantona ablichten liess, hat ihrem melodiös frankophonen Hip-Hop nur gut getan.

Zwei Festivalgelände und keine Bezahlpflicht

Das «Out In The Green Garden» geht dieses Wochenende von Freitag bis Sonntag, 2. bis 4. August, über die Bühne. Programmbeginn am Freitag ist um 17.30 Uhr im Murg-Auen-Park (Gelände A), am Samstag geht’s um 14.30 Uhr los, und am Sonntag startet um 13 Uhr das Kinderprogramm. Um der Nachtruhe willen geht es Freitag- und Samstagnacht jeweils ab Mitternacht mit dem Rave unter der Autobahnbrücke Militärstrasse weiter. Der Weg zum wenige Gehminuten entfernten Gelände B ist ab dem Murg-Auen-Park ausgeschildert. Für das Festival gibt es keine Bezahlpflicht, gemäss dem Motto «Pay what you want». Vor Ort gibt es mehrere Bars und Essensstände. (ma)

www.oitgg.ch

Zu den Grossen, die nie ganz gross werden wollten, gehört das New York Ska-Jazz-Ensemble (NYSJE), eine 1994 gegründete All-Star-Formation mit Ska, Reggae, Rocksteady und Jazz im Gepäck. Die Mitglieder spielten vor dem NYSJE bei Bands wie den Toasters oder den Skatalites und sind mittlerweile in ihren Fünfzigern.

Hip-Hop von KT Gorique. (Bild: PD/Jeremie Carron)

Hip-Hop von KT Gorique. (Bild: PD/Jeremie Carron)

Rockabilly-Königin stammt aus dem Thurgau

Ein Heimkommen ist das «Out In The Green Garden» (OITGG) für Emanuela Hutter, Sängerin der bekannten Zürcher Rockabilly-Kapelle Hillbilly Moon Explosion. Sie sei der einzige Hillbilly in der Band, wie sie dem «Tagesanzeiger» diesen Frühling verraten hat.

«Ein Landei, in Thurgauer Büezerkreisen aufgewachsen.»

Jedenfalls trifft bei Hillbilly Moon Explosion Rock’n’Roll auf Chanson, was sich auch nach 20 Bandjahren noch heiss anhört. Ein anderer grosser Name am OITGG sind De Staat. Das Quintett gilt als spannendster Alternative-Rock-Export der Niederlanden. Der breiten Masse ist die Band spätestens seit der Stadiontour von Muse ein Begriff, als De Staat Support-Act waren.

Ska und Jazz vom New York Ska-Jazz-Ensemble. (Bild: PD)

Ska und Jazz vom New York Ska-Jazz-Ensemble. (Bild: PD)

Bewährter Festivalsound ist Reggae – zu hören von Jar aus dem Hinterthurgau, Basement Roots aus Luzern und Make it naked aus Bern. Auch immer geht Hip-Hop, sei es der Dortmunder Conscious-Rap von Schlakks, Opek & Razzmatazz, die im Kulturlokal Kaff keine Unbekannten sind. Oder sei es ZZ Amparo, eine junge Zürcher Rapperin mit brasilianischen und schwedischen Wurzeln. Das Schweizer Hip-Hop-Magazin schreibt über sie: «ZZ Amparo flowt wie eine junge Göttin und hat das Potenzial zur Style-Ikone.» Nicht minder interesannt anzuhören sind n3kØmata vom Frauenfelder Au-Geil-Label mit Drone-Sound oder Okvsho mit Nu-Jazz-Hop.

Hip-Hop von ZZ Amparo. (Bild: PD)

Hip-Hop von ZZ Amparo. (Bild: PD)

Die Frauenfelder Fahnen halten Yagua, die Nachfolgeband von Franky Four Fingers, mit Progressive-Rock hoch. Ebenfalls aus dem Au-Geil-Stall kommt Remy Sax mit seinem neuen Trio Carve Up und verträumtem Rock. Dreckigen Folk-Rock spielen The Dorks, bei denen mit Marco Kern ein Veranstalter des Frauenfelder Altstadt-Festivals «Musig i dä Stadt» mittut.

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