Brigitte Häberli verzichtet auf eine Kandidatur als Bundesrätin

Die Thurgauer CVP-Ständerätin Brigitte Häberli hat sich am Dienstagnachmittag aus dem Rennen um die Nachfolge der zurücktretenden Bundesrätin Doris Leuthard genommen.

Silvan Meile
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Brigitte Häberli im Ständerat. (Bild: KEYSTONE/Anthony Anex)

Brigitte Häberli im Ständerat. (Bild: KEYSTONE/Anthony Anex)

Auf Twitter schreibt Häberli: «Ich verzichte auf eine Kandidatur und werde mich weiter mit ganzer Kraft als Ständerätin des Kantons Thurgau engagieren.» Die 60-Jährige aus Bichelsee wurde zuvor von verschiedenen Seiten als mögliche Bundesratskandidatin gehandelt.

Bereits vor einem Jahr kündete Häberli an, 2019 ein weiteres Mal als Ständerätin für den Kanton Thurgau zu kandidieren. Sie schaffte 2011 erstmals die Wahl in die kleine Kammer. Zuvor politisierte sie im Nationalrat.

Brigitte Häberli-Koller mit Vorstoss zu Agroscope erfolgreich

Der Ständerat macht weiter Druck gegen die geplante Zentralisierung von Agroscope. Er verlangt, dass die Forschungsanstalt in eine autonome öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes umgewandelt wird. Damit hätte sie gleiche Rahmenbedingungen wie die ETH.

«Du bleibst die Brigitte»

BICHELSEE. Ein grosses Empfangskomitee erwartete am Freitagabend die neue Thurgauer Ständerätin Brigitte Häberli (CVP). An ihrem Wohnort Bichelsee gratulierten ihr sowohl die Politprominenz als auch die Dorfbevölkerung zur Wahl.
Philipp Haag