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Bombendrohung überschattet Bergrennen in Steckborn

Am Sonntagmittag mussten beim Memorial Bergrennen in Steckborn Zuschauer evakuiert werden. Die Kantonspolizei Thurgau suchte das Gelände mit einem Spürhund ab, vergebens.
Samuel Koch
Am Memorial-Bergrennen 2018 in Steckborn jagen alle Arten von Oldtimern, Rennwagen, Motorrädern und auch Elektroautos den Hang zum Eichhölzli hinauf. (Bild: Reto Martin).

Am Memorial-Bergrennen 2018 in Steckborn jagen alle Arten von Oldtimern, Rennwagen, Motorrädern und auch Elektroautos den Hang zum Eichhölzli hinauf. (Bild: Reto Martin).

Kurz vor dem Mittagessen ist im Rennbüro des Veranstalters des Memorial Bergrennens Steckborn ein anonymer Anruf eingegangen. «Eine Computerstimme sagte, dass im Startbereich eine Bombe platziert sei», erzählt Hanspeter Ryser, Medienverantwortlicher des Bergrennens. Sofort alarmierte das OK die Kantonspolizei Thurgau, die rasch vor Ort eintraf und im Startbereich an der Frauenfelderstrasse etwas oberhalb des Hubschulhauses rund 300 Personen evakuierte. «Ein Grossaufgebot an Polizisten suchte mit einem Spürhund nach gefährlichen Gegenständen», wie Polizeisprecher Matthias Graf sagt.

Erleichterung, dass keine Panik ausbrach

In Absprache mit der Polizei unterbrach der Veranstalter umgehend das Rennen und informierte die mehreren tausend Zuschauerinnen und Zuschauer über die Lautsprecher. «Glücklicherweise gab es keine Panik», sagt Hanspeter Ryser. Zwar zeigt er sich erleichtert, dass nichts mehr passiert ist und der Rennbetrieb nach rund zweistündigem Unterbruch wieder habe aufgenommen werden können. «Bei einer Bombendrohung handelt es sich aber wirklich um einen üblen Streich», meint er.

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Memorial Bergrennen Steckborn 2018

Nachdem die Polizei keine gefährlichen oder verdächtigen Gegenstände finden konnte, gab sie um zirka 14 Uhr definitiv Entwarnung. Trotzdem laufen die Ermittlungen weiter, um den anonymen Anrufer ausfindig zu machen. «Es handelt sich hier um ein schweres Delikt, bei welchem viele in Angst und Schrecken versetzt worden sind», sagt Polizeisprecher Graf. Über den Telefonanruf oder dessen Inhalt gibt die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen keine Auskunft.

Promi begeistert von der Stimmung

Mit etwas Verzögerung hat das OK das Bergrennen wieder aufgenommen. «Zum Glück hat sich das Publikum ausgesprochen besonnen verhalten», meint Sprecher Hanspeter Ryser. Von der Atmosphäre sei auch der prominente Gast Marcel Fässler, mehrfacher Sieger des 24-Stunden-Rennens in Le Mans, entzückt gewesen. «Er meinte, er habe an einem Bergrennen noch selten so ein begeistertes und enthusiastisches Publikum erlebt», sagt Ryser.

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