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Trotz sinkenden Gästezahlen: Bodensee Schifffahrt ist zufrieden mit Saisonabschluss 2019

Die Saison der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrtsgesellschaft AG ging am Sonntag zu Ende. Das Unternehmen blickt auf eine durchschnittliche Saison zurück. Nach harzigem Start in die Hauptsaison konnten die Passagierzahlen kontinuierlich gesteigert werden. In der Adventszeit wird es ein Geschenkschiff geben.
Dinah Hauser
Die MS Säntis der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrt (SBS) im Hafen von Romanshorn. (Bild: Reto Martin)

Die MS Säntis der Schweizerischen Bodensee-Schifffahrt (SBS) im Hafen von Romanshorn. (Bild: Reto Martin)

Nach dem Rekordsommer 2018 folgt eine Saison mit Einbruch der Besucherzahlen. Mit 515000 beförderten Personen sind dies rund 6 Prozent weniger als im Vorjahr, heisst es in der Bilanz der Schweizerischen Bodenseeschifffahrt AG (SBS). Der Ausflugsverkehr sei mit einem Minus von 4 Prozent weniger stark vom Einbruch betroffen als der Fährbetrieb nach Friedrichshafen. Insbesondere der kühle und sonnenarme Mai sei sehr schwach verlaufen. «Diese Hypothek konnten wir über die gesamte Saison nicht mehr wettmachen, wenn auch im Herbst unsere Schiffe sehr gut besucht waren», sagt CEO Andrea Ruf.

«Wir sind wieder auf gleichem Niveau wie 2017.»

Andrea Ruf, Geschäftsführerin SBS AG. (Bild: Andrea Stalder)

Andrea Ruf, Geschäftsführerin SBS AG. (Bild: Andrea Stalder)

Es gebe über die Jahre hinweg immer wieder Rekordereignisse, die obenaus schlagen. «Daher hatten wir nach dem Rekordsommer 2018 auch keine übersinnlichen Erwartungen für diese Saison», sagt die Chefin. Der Rekordsommer des vergangenen Jahres brachte zwar viele Gäste, aber auch gewisse Probleme mit sich wie etwa der niedrige Wasserpegel. Einige Anlegestellen konnten erst gar nicht mehr angefahren werden. Dieses Jahr sei es aber zu keinen nennenswerten Störungen im Schiffsverkehr gekommen.

Neues Kleid für Flaggschiff MS St. Gallen

Auch wenn im Winter die Kursschiffe nicht mehr verkehren, sind die Mitarbeitenden trotzdem sehr beschäftigt. Zum einen wird der Fährbetrieb nach Friedrichshafen aufrecht erhalten und Themenschiffe wie die Fondue-, Raclette- und Brunch-Schiffe verkehren weiterhin. Zum anderen steht die Generalüberholung des Flaggschiffs MS St. Gallen in der betriebseigenen Werft an. Sämtliche Nautiker hätten eine handwerkliche Erstausbildung und könnten so auch im Winter sinnvoll eingesetzt werden, heisst es in der Mitteilung. «Stiltechnisch soll die MS St. Gallen ähnlich gestaltet werden wie die MS Säntis, aber vor allem als Kursschiff im Einsatz stehen» sagt Ruf. Deswegen seien robustere Materialien als beim Schwesterschiff notwendig. Erste Buchungen für 2020 seien bereits eingegangen.

Zusätzlich laufen die Vorbereitungen für das Geschenkschiff, welches während der Adventszeit in den Häfen Romanshorn (28. November bis 6.  Dezember) und Rorschach (7. bis 15. Dezember) ankern wird. Dieses wird gestaltet in Zusammenarbeit mit Sockenhersteller Jakob Rohner, Unterwäschehersteller Schiesser sowie dem Spielwarenhändler Franz Carl Weber.

Von Textilien bis zu Spielsachen sei für alle Besucher, ob gross oder klein, etwas dabei. «Die weihnachtliche Atmosphäre mit grossem Tannenbaum und Krippe beim Restaurant Hafen laden auch dieses Jahr wieder zum Verweilen ein.»

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