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Binationales Zentrum Frühe Kindheit aus der Taufe gehoben

Die Pädagogische Hochschule Thurgau und die Universität Konstanz gründen das Binationale Zentrum Frühe Kindheit. Die Gründungsfeier findet im Rahmen des ersten Bodensee-Symposiums zum Thema «Frühe Kindheit» statt.
Hana Mauder Wick
Vor dem Lichthof der PHTG: Sonja Perren, Karina Iskrzycki, Carine Burkhardt Bossi und Moritz Daum. (Bild: Hana Mauder Wick)

Vor dem Lichthof der PHTG: Sonja Perren, Karina Iskrzycki, Carine Burkhardt Bossi und Moritz Daum. (Bild: Hana Mauder Wick)

Es herrscht gespannte Erwartung im Lichthof: Nach einem musikalischen Intermezzo betritt Priska Sieber das Rednerpult. Die Rektorin der PHTG nimmt die Anwesenden mit auf eine Reise zu den Anfängen des Masterstudienganges Frühe Kindheit. «Das Thema war damals in der Schweiz noch ein zartes Pflänzchen. Um nicht zu sagen, ein Waisenkind.» Von der ersten Idee «zwischen Tür und Angel» bis zur heutigen Vorreiterrolle sei es ein langer Weg gewesen. Sie lobt das Engagement und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Das Binationale Zentrum Frühe Kindheit (BiKi )wird von der PHTG getragen und in enger Kooperation mit der Universität Konstanz umgesetzt. Die Gründung des Zentrums soll, so führte es Kerstin Krieglstein aus, einen weiteren Meilenstein im Auf- und Ausbau des Schwerpunktprofils setzen. «Eine Marke soll entstehen», sagt die Rektorin der Universität Konstanz.

Die Angebote bündeln

Vor fast zehn Jahren haben die PHTG und die Universität Konstanz begonnen, ein Kompetenznetzwerk aufzubauen, das Angehörige aus Wissenschaft und Praxis miteinander vernetzen sollte. Heute gehören über 40 Organisationen diesem Netzwerk an.

2011 startete der erste binationale Masterstudiengang Frühe Kindheit. Seither wurde die Expertise schrittweise ausgebaut. Das Ziel des BiKi ist es, so erklärt Brückenprofessorin Sonja Perren, die Bündelung der Angebote von Lehre, Forschung, Weiterbildung und Dienstleistungen der beiden Hochschulen. «Wir bauen Brücken zwischen Wissenschaft und Praxis.»

Das Zentrum wird von einem dreiköpfigen Team beider Hochschulen geleitet. Die Geschäftsführung des BiKi liegt in den Händen von Karina Iskrzycki. Im Vorstand sind Carine Burkhardt Bossi, Bereichsleiterin Frühe Kindheit der PHTG, und Sonja Perren. «Wir dienen als Anlaufstelle über den Kanton hinaus», sagt die Geschäftsführerin.

Ein Flamingo steht Pate

Die Rektorin der PHTG übernimmt an der Feier die Aufgabe, das BiKi feierlich aus der Taufe zu heben. Dafür enthüllt sie ein kleines Kunstwerk, das als Maskottchen dienen wird: einen Vogel. «Nein, es ist kein Storch», winkte Priska Sieber ab. «Sondern ein Flamingo.»

Tatsächlich vereint die zähe Natur dieses Vogels so manche symbolische Werte des Profilschwerpunktes. Der Flamingo hütet seinen Nachwuchs in einem «Kita-System». Er ist zäh, überlebt auf 4700 Metern Höhe und bei Temperaturen 30 Grad unter dem Gefrierpunkt. «Das Kunstwerk steht für die Ausdauer und Zähigkeit, die es auf dem Weg zu innovativen Entwicklungen braucht», sagt die Rektorin PHTG.

Zum Abschluss der Gründungsfeier referierte Moritz Daum von der Universität Zürich zum Thema «Sinnvolles – sinnfreies Spielen». Damit schloss er auf kurzweilige Weise den Bogen zum Thema des Bodensee-Symposiums.

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