Bildhauerwoche Frauenfeld mit Vernissage eröffnet

Am Samstag startete die Frauenfelder Bildhauerwoche im Murg-Auen-Park.

Andreas Taverner
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Die ausstellenden Künstler flankieren Stadtpräsident Anders Stokholm.

Die ausstellenden Künstler flankieren Stadtpräsident Anders Stokholm.

(Bild: Andreas Taverner)

«Wir erwarten etwa 50 Personen», sagt Christof Stillhard, Leiter des Amtes für Kultur bei der Stadt Frauenfeld, auf die Frage, wie viele Gäste er bei schönem und warmem Wetter am Freitagnachmittag für die Vernissage der fünften Frauenfelder Bildhauerwoche erwarte.

Neu an diesem Anlass war, dass die rund 1000 Schüler der umliegenden Schulen erstmals dabei sein konnten, wenn die sechs Künstler ihre Werke in Sandstein, Holz oder Stahl herstellten. «Der Anlass findet nun seit zehn Jahren alle zwei Jahre statt und ist eine gute Gelegenheit für das Publikum, den teilnehmenden Künstlern über die Schulter schauen zu können», sagt Anders Stokholm, Stadtpräsident.

Ein Knabe zeigt seinem Vater einen Hochstuhl von Max Roth, der über zwei Metern hoch ist. «Ich wusste nicht, ob der Stuhl aus Metall oder Holz gefertigt ist», erklärt der Vater seine Neugierde und ergänzt, dass er eine gute Begleitung in seinem Sohn hätte. «Er war mit der Schule schon hier, deshalb kennt er sich aus, davon profitiere ich nun», sagt er und muss sich beeilen, seinem Junior nachzukommen. Stokholm, der mit seiner Grösse immer den besten Überblick hat, schätzt, dass um 80 Personen den Anlass besucht haben. «Mehr als letztes Mal», wie er zufrieden bemerkte.

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