Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Frisch renoviert: Das Evangelische Pfarrhaus in Dussnang steht für die neue Seelsorgerin bereit

Das Pfarrhaus erstrahlt nach der Renovation in neuem Glanz. Pfarrer Walter Oberkircher ist ausgezogen, Pfarrerin Isabel Stuhlmann wird einziehen. Und darauf freut sie sich bereits.
Christoph Heer
Kirchenpräsident Martin Dönni (rechts) zeigt einer Besuchergruppe das frisch renovierte Pfarrhaus. (Bild: Christoph Heer)

Kirchenpräsident Martin Dönni (rechts) zeigt einer Besuchergruppe das frisch renovierte Pfarrhaus. (Bild: Christoph Heer)

Aufgefrischt, bemalt, intakt gestellt, erhalten, gepflegt und erneuert. Das altehrwürdige evangelische Pfarrhaus in Dussnang hatte dringend eine Auffrischung nötig, hat es doch schon bald 300 Jahre auf dem Buckel. Während seiner knapp zwölfjährigen Amtsdauer bewohnte Pfarrer Walter Oberkircher das Pfarrhaus. Nach seinem Auszug wurden die Renovationsarbeiten lanciert, Wände ausgebrochen, Fenster erneuert und viel frische Farbe angebracht.

Neuer Parkett und neue Duschkabine

Martin Dönni, Präsident der Evangelischen Kirchgemeinde Dussnang, führte am Samstag, anlässlich des Tages des offenen Pfarrhauses, einige Gruppen durch das mehrstöckige Haus. «Von aussen sind hauptsächlich die neuen Fensterläden und die frisch bemalte Fassade ersichtlich. Im Innen- und Wohnbereich wurden gar alle Räume aufgefrischt.»

Zudem habe man die Duschkabine ausgewechselt, neue Fenster angebracht und Riemenparkettböden aus Buche verlegt. Sichtlich stolz war Dönni, als er den vielen Interessierten das neue Dussnanger Bijou zeigen konnte. Als Baufachmann erläuterte er detailliert, was, wo und wie erledigt wurde.

Eine Wand hatte es in sich

Die Kirchbürgerversammlung genehmigte für die Renovationsarbeiten einen Kredit in der Höhe von gut 370'000 Franken. Die Überraschung liess aber nicht lange auf sich warten. Denn beim Aufbrechen der Nordfassade zeigten sich enorme Mängel im Inneren der Wand. Gebrochene und erheblich verschobene Balken mussten dringend ersetzt werden; es war gar von Einsturzgefahr die Rede. «Ursprünglich sollte schlicht die Nordseite – also die Schindelwand – ersetzt werden, hervor kamen gebrochene und verfaulte Holzriegel.»

Gruppenweise haben sich die Besucher das Pfarrhaus angesehen. (Bild: Christoph Heer)

Gruppenweise haben sich die Besucher das Pfarrhaus angesehen. (Bild: Christoph Heer)

Das Ganze ergab darum Mehrkosten von knapp 54'000 Franken. «Auch dieses Geld wurde von unserem Souverän diskussionslos genehmigt, das freute uns riesig», sagte Martin Dönni. Mit im «Renovierungs-Boot» war selbstredend die kantonale Denkmalpflege. Auch zu dieser hatte der Kirchenpräsident nur lobende Worte. «Wir waren oftmals froh, wenn wir Inputs und Tipp seitens Denkmalpflege erhielten, es waren vielfach genau die richtigen Vorschläge, etwa in der Frage, welche Farben man verwenden soll, die wir natürlich umgesetzt haben.»

Auch den Balterswilern gefällt es

Bei den Rundgängen durch das Pfarrhaus wurden immer wieder Stimmen laut; positive Stimmen. So meinten etwa Verena und Bruno Wick aus Balterswil, dass das Pfarrhaus sehr schön aussieht. «Wunderbar erneuert und im Grossen und Ganzen trotzdem nicht all zu viel verändert, so lebt das Pfarrhaus fast im Originalen weiter. Ich habe sogar vor vielen Jahrzehnten den Religionsunterricht hier drin besucht», erinnert sich Verena Wick.

Am 15. August kann die neue Pfarrerin Isabel Stuhlmann mit ihrem Ehemann das Haus beziehen, «wir freuen uns riesig, unter anderem auch auf den Kachelofen, der wieder betriebsbereit ist», sagte die noch in Elgg wohnhafte Stuhlmann.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.