Der Biber ist zurück im Steckborner Feldbach

Das Steckborner Bauamt hat Massnahmen ergriffen, dass der neu angesiedelte Biber im Feldbach sich nicht an alle Bäume macht.

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Biber. (Bild: PD)

Biber. (Bild: PD)

(pd) Wie bereits vor ein paar Jahren ist im Feldbach der Biber aktiv und hat kleine Bäume gefällt. Das Bauamt Steckborn hat nun Vorkehrungen getroffen und die gefährdeten grösseren Bäume mit Drahtgeflecht eingezäunt, wie die Verwaltung mitteilt.

Biber halten keinen Winterschlaf, sondern sind auch im Winter aktiv und als reine Vegetarier auf der Nahrungssuche an Land und im Wasser. Im Winter, wenn die Vegetation ruht, ernährt sich der Biber hauptsächlich von Rinde und Knospen von Sträuchern und Bäumen. Da der Biber nicht klettern kann, fällt er die Bäume.

Die vom Biber gefällten Bäume im Feldbach. (Bild: PD/Stadtverwaltung)

Die vom Biber gefällten Bäume im Feldbach. (Bild: PD/Stadtverwaltung)

Der Biber wurde in der Schweiz um 1800 ausgerottet. Seit 1963 ist das Nagetier bundesrechtlich geschützt, seit 50 Jahren ist es zurück im Thurgau. Nach letzten Schätzungen umfasst der Thurgauer Biberbestand etwa 550 Tiere. Dieser ist der zweitgrösste in der Schweiz und für die Ausbreitung in den angrenzenden Kantonen und Nachbarländern von grosser Bedeutung.

Weitere Auskünfte rund um den Biber im Feldbach erteilt Stadträtin Michaela Dähler: michaela.daehler@steckborn.ch.