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Besucher des Arenenberger Gartenfests wandelten auf Napoleons Spuren

Am Gartenfest mit kaiserlicher Kulisse auf dem Arenenberg liessen sich zahlreiche Gäste in die vergangene Zeit versetzen. Historiker und Museumsdirektor Dominik Gügel erzählte am Sonntag Fakten und Anekdoten zum Arenenberger Park.
Daniela Ebinger
Museumsdirektor Dominik Gügel führt eine Gruppe Besucher durch den Garten. (Bild: Daniela Ebinger)

Museumsdirektor Dominik Gügel führt eine Gruppe Besucher durch den Garten. (Bild: Daniela Ebinger)

Das Wetter hätte nicht besser sein können. Am Wochenende lud der Arenenberg unter dem Motto Gartenzauber mit verschiedenen Führungen und Kutschenfahrten in die Vergangenheit ein. So gab Historiker und Museumsdirektor Dominik Gügel auf seinem Rundgang am Sonntagnachmittag aktuelle Erkenntnisse über den Arenenberg Park preis.

Narrenberg hat der Arenenberg bis ins 18. Jahrhundert geheissen. An das spezielle Geländer des noch zu restaurierenden Brügglis mag sich Richard Ilg im Ursprung noch gut erinnern. «Wir Jungs haben den ganzen Arenenberg wie unsere Hosentasche gekannt», sagt der Mann aus Ermatingen. Er und seine Ehefrau Erika nehmen nicht zum ersten Mal an einer Führung teil. «Es ist immer wieder spannend und beeindruckend, wie sich der Arenenberg in all der Zeit entwickelt hat», sagt Ilg. Die Führungen und die ganze Arbeit von Gügel findet er zudem sehr dynamisch.

Flachsanbau auf dem Arenenberg

Für Nicole Breitenmoser gibt es kaum einen schöneren Ausblick als vom Arenenberger Schloss über den Bodensee. Die Frauenfelderin nimmt daher gerne immer wieder einen Abstecher in Kauf und nimmt an Führungen teil. «Bereits als Kind interessierte mich das Museum sehr und ich ging gerne dorthin», sagt sie und geniesst den Blick vom Pavillon in Richtung Ermatingen, Konstanz und die Insel Reichenau.

Gügels Erzählungen liessen an diesem spätsommerlichen Nachmittag die Teilnehmer in die geschichtliche Zeit Napoleons eintauchen und für manche Ohren waren die einen oder andern heutigen Erkenntnisse neu: so zum Beispiel, dass auf dem Arenenberg Flachs angebaut wurde. Darauf deuten die zwei nachgewiesenen, für die Fermentierung künstlich angelegten Weiher – sogenannte Roos.

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