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Benevol Thurgau: Auch die Jugend soll ihren «Held des Alltags» erhalten

An der Mitgliederversammlung von Benevol Thurgau beleuchtete die neue Geschäftsführerin Sabina Peter Köstli das verflossene Geschäftsjahr. Den Hauptfokus legt man 2019 auf die Zusammenarbeit mit den Gemeinden.
Werner Lenzin
Regierungspräsidentin Cornelia Komposch, Geschäftsführerin Sabina Peter Köstli, Präsident Paul Engelmann und Grossratspräsident Turi Schallenberg. (Bild: Werner Lenzin)

Regierungspräsidentin Cornelia Komposch, Geschäftsführerin Sabina Peter Köstli, Präsident Paul Engelmann und Grossratspräsident Turi Schallenberg. (Bild: Werner Lenzin)

«Die Thurgauer Regierung ist sich des hohen Stellenwerts der Freiwilligenarbeit bewusst und ohne dieses Engagement wäre insbesondere in den Gemeinden vieles nicht möglich», wandte sich Regierungspräsidentin Cornelia Komposch an die 58 Anwesenden der Mitgliederversammlung von Benevol Thurgau.

Ihr sei die Freiwilligenarbeit in die Wiege gelegt worden, habe doch schon ihr Vater Nachbarschaftshilfe geleistet und ihre Mutter in Chur die Zeitbörse ins Leben gerufen. «Heute dürfen meine betagten Eltern auf die Freiwilligen-Unterstützung zählen», sagte Komposch.

Beratung von Freiwilligen

Präsident Paul Engelmann und Geschäftsführerin Sabina Peter Köstli führten durch die Versammlung. Beeindruckt zeigte sich die Geschäftsführerin davon, dass sich jährlich schweizweit 2,7 Millionen Menschen gemeinnützig engagieren, dies im Rahmen von 700 Millionen Stunden. Das entspricht gemäss Peter Köstli einem Marktwert von 35768 Millionen Franken.

Eine Studie zeige, dass die neuen Freiwilligen mitgestalten, mitbestimmen und sich engagieren wollen, dies vorzugsweise in zeitlich beschränkten Projekten. Die Geschäftsführerin hält fest: «Das gemeinnützige Engagement verlagert sich von den formellen zu den informellen Bereichen.» Für die Geschäftsführerin beinhaltet eine der Hauptaufgaben von Benevol die Beratung von Freiwilligen. Zukünftig ist man bestrebt, den Fokus auf die Gemeinden zu richten und diese zu sensibilisieren.

Das Vereinsvermögen schrumpft

Priorität ist auch die Öffentlichkeitsarbeit und die Rekrutierung junger Freiwilliger. Diskutiert wird zudem die Schaffung eines Motivationspreises für einen jugendlichen «Held des Alltags».
Eine Dauerthema sind bei Benevol Thurgau die Finanzen und die sehr beschränkten Mittel. Das von Adelheid Hofstetter vorgelegte Budget zeigt einen Verlust von 1880 Franken, was zu einer Abnahme des Vereinsvermögens auf 25300 Franken führt.

Als wichtige Veranstaltungen in diesem Jahr nennt der Präsident die Mitgliederveranstaltung Benevol Thurgau Forum (24. Oktober). Das Kaminfeuergespräch im Herbst werde sich mit der Sensibilisierung der Freiwilligenarbeit befassen. Diese ist aufgrund der demografischen Entwicklung rückläufig, weshalb immer mehr Personen notwendig werden, die sich engagieren.

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