Beim Weinfelder Schulhausneubau schaut ein Teddybär nach dem Rechten

Am Mittwoch hat die Primarschule Martin Haffter die Baustelle für das neue Schulhaus eingeweiht.

Sabrina Bächi
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Die Schüler können die Bauarbeiten von der Plattform aus verfolgen.

Die Schüler können die Bauarbeiten von der Plattform aus verfolgen.

(Bild: Reto Martin)

«Üses Holz, üsen Stolz, üses neuiä Schuuälhuus...», in Endlosschlaufe singen die Schülerinnen und Schüler das Lied zur Eröffnung der Baustelle für den Schulneubau Martin Haffter. Ein reines Holzgebäude wird es, alles aus regionalem Holz. Darauf, das betonen alle Verantwortlichen, sei man besonders stolz. Regional, nachhaltig soll es sein, sagt Armin Huber, Präsident der Baukommission, in seiner Ansprache.

Beat Müller, Bauleiter der ausführenden Firma Implenia leitet zur Treppenmontage über. «Statt eines Spatenstichs, bei dem Erwachsene mit einer Schaufel so tun, als ob sie ein Loch graben würden, eröffnen wir die Baustelle hier mit der Plattformeinweihung», sagt Müller. Es ist ein Geschenk aller Baufirmen an die Schüler, damit sie täglich auf die Baustelle schauen können, was dort so läuft.

14 Bänder werden feierlich durchschnitten

Haffti der Bär passt auf.

Haffti der Bär passt auf.

(Bild: Reto Martin)

Feierlich werden 14 Bänder durchgeschnitten und um 10.35 Uhr eröffnet Schulpräsident Thomas Wieland die Baustelle. Dann wird eine Fahne mit den durchgeschnittenen Bändern an die Plattform montiert – und Haffti, ein riesiger Teddybär, wird als Wächter auf das Podest gehieft und mit den restlichen Bändern geschmückt.

Immer wieder wird gesungen, nach einiger Zeit werden die Schüler sichtlich unruhig. Der Wind bescheert kalte Hände und Füsse. Die Freude ist den Schülern dennoch anzusehen und zum Abschluss dürfen alle eine Runde auf der Plattform drehen.

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