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Kommentar

Beim Bauland besteht ein Interessenkonflikt zwischen Privatpersonen und Allgemeinheit

Redaktorin Larissa Flammer zum Entscheid des Thurgauer Grossen Rats, die Änderung des kantonalen Planungs- und Baugesetzes bachab zu schicken.
Larissa Flammer
Larissa Flammer, Redaktorin Thurgauer Zeitung, Ressort Thurgau. (Bild: Reto Martin)

Larissa Flammer, Redaktorin Thurgauer Zeitung, Ressort Thurgau. (Bild: Reto Martin)

Das Problem mit den Baulandhortern ist ein altbekanntes: Zwischen Privatpersonen und der Allgemeinheit besteht ein Interessenkonflikt. Wer Bauland besitzt, will es mit möglichst viel Profit verkaufen. Und solange die Bevölkerung wächst, steigen die Preise. Umgekehrt soll die Zersiedelung der Landschaft verhindert werden.

Das Kaufsrecht oder die Lenkungsabgabe wären erst nach einer achtjährigen Frist zum Zug gekommen. Der zeitliche Druck hätte die Landbesitzer zwar um einen möglicherweise höheren Gewinn in der Zukunft gebracht, die Allgemeinheit hätte dafür profitiert.

Weil sich die Kantonsräte aber nur darin einig sind, dass sie sich nicht einig werden, ist eine Gesetzesänderung vorläufig nicht möglich. Dann darf aber niemand überrascht sein, falls sich der Bund einschalten sollte.

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