Beim «bandXOst» in Frauenfeld: Solosängerin sucht Band

Der Nachwuchsmusiker-Wettbewerb «bandXost» machte zum ersten Mal Halt im Frauenfelder «Dreiegg». Ihr Heimspiel nutzte Sarah Braghetto, um Werbung in eigener Sache zu machen.

Christoph Heer
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Sarah Braghetto aus Gachnang überzeugte mit ihrer Stimme das Publikum und die Jury im «Dreiegg». (Bild: Christoph Heer)

Sarah Braghetto aus Gachnang überzeugte mit ihrer Stimme das Publikum und die Jury im «Dreiegg». (Bild: Christoph Heer)

Frauenfeld Acht Regionen, ein Contest. Neun Qualifikationsrunden mit über 50 Bands und Solokünstlern, die sich bei «bandXost» unter anderem in Wil, Jona, Chur, Herisau, oder eben in Frauenfeld dem Publikum und einer Fachjury stellen.

Es ist das erste Mal, dass eine Ausscheidung im Dreiegg stattfindet. Das wird von Vielen als passend bezeichnet. So sagt ein Besucher:

«Tolles Lokal, ich bin zum ersten Mal hier, aber auch tolle Bands und eine gute Atmosphäre. Ich bin positiv überrascht von diesem ‹bandXost›.»

Zur Zeit seiner Aussage macht sich – nach dem Auftritt der Band «Nordik Chili» aus Schaffhausen – Sarah Braghetto bereit. Moderatorin Jasmin Barbiero kündet die 20-jährige Gachnangerin an und weiss, dass es ein Heimspiel wird. Dementsprechend verhält es sich auch mit der akustischen Unterstützung. Zahlreiche Fans von Sarah klatschen und tanzen mit, jubeln ihr zu und sind augenscheinlich zufrieden mit dem Auftritt mit der Sängerin.

Zum Weitermachen ermutigt

Genauso sieht es auch die dreiköpfige Jury. Sarah Braghetto erntet Komplimente und wird ermutigt, weiterzumachen – aber bitte mit Band. Nur wenige Minuten vor ihrem Auftritt sagte die Sängerin, dass sie sehr nervös ist. Angemerkt hat ihr das aber fast niemand. «Also auf einer Nervositäts-Skala von null bis zehn bin ich sicher auf einer acht», sagt die angehende Primarlehrerin.

Seitens Fachjury (Marco Bleiker, Roger Gahler, Marc Frischknecht) erntet die Sängerin haufenweise Lob. «Du singst schon lange, das merkt man», «das war ein erfrischender, kecker Auftritt, weiter so», oder «mit deinem Potenzial und mit einer Band hättest du uns weggeblasen», ertönen die Feedbacks. Und Letztgenanntes war denn auch die Motivation für ihre Teilnahme:

«Das stimmt. Ich suche in der Region Frauenfeld eine Band die schon Erfahrung hat.»

Nach ihrem Auftritt war es dann vorbei mit der Ruhe. «We are Troublemaker», aus Weinfelden, griffen in die Saiten und lassen das Dreiegg mit ihren Gitarrenriffs erbeben. «bandXost», das Dreiegg und die Nachwuchsmusiker; das passt, hoffentlich auch im nächsten Jahr wieder.