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Bei Baustellen und Anlässen in Frauenfeld: Freie Fahrt fürs Velo

Bei temporären Signalisationen würden in der Thurgauer Kantonshauptstadt immer wieder die Velofahrer vergessen, beanstandet Roman Fischer. Der grüne Gemeinderat hat deshalb einen Einfache Anfrage zu diesem Thema eingereicht.
Mathias Frei
Hier durch: eine Boden-Velomarkierung in Arbon. (Bild: Max Eichenberger)

Hier durch: eine Boden-Velomarkierung in Arbon. (Bild: Max Eichenberger)

Immer wieder dasselbe Bild. Mit dem Velo und E-Bikes musste man an der Thurgauer Frühjahrsmesse schon einen halben Kilometer vor dem Messeeingang absteigen. Am Frühlingsmarkt war der Veloweg an der Thundorferstrasse zuparkiert. Und wer an den Mittelaltermarkt auf Schloss Wellenberg pedalte, musste einen Umweg von einem knappen Kilometer fahren. Roman Fischer stört sich an den gemachten Erfahrungen. Deshalb hat der grüne Gemeinderat eine Einfache Anfrage zuhanden des Stadtrats eingereicht.

Dafür braucht es kein genehmigtes Konzept

Roman Fischer, Gemeinderat Grüne Partei. (Bild: PD)

Roman Fischer, Gemeinderat Grüne Partei. (Bild: PD)

Er sei in jüngerer Vergangenheit im regen Austausch gewesen mit den zuständigen Stellen bei der Stadt, «weil bei temporären Signalisationen wegen Anlässen und Baustellen schlicht und einfach die Radfahrer vergessen gingen». Zwar habe sich auch einiges verbessert. «Bekannte und wiederkehrende temporäre Hindernisse» würden aber bleiben, und es kämen sogar neue dazu. Fischer will deshalb konkret zu fünf Verkehrssituationen – Grabenstrasse, Spannerstrasse, Marktplatz/Burstelpark, Oberstadtstrasse (Himalaja) und Kantonsbibliothek/Verwaltungsgebäude – in der Innenstadt Einschätzungen und Verbesserungsvorschläge vom Stadtrat erfahren. Für etwaige Massnahme müsse auch nicht die Verabschiedung des städtischen Langsamverkehrskonzepts abgewartet werden, ist Fischer der Meinung. Vielmehr könne die Stadt mit einfachen Mitteln dem Mobilitätskonzept 2030 nachleben und «die zur Zeit herrschenden temporären Rahmenbedingungen für den Radverkehr während Anlässen in der Stadt aufwerten». Fischer meint abschliessend: «Die erwünschten Massnahmen zielen vor allem auch auf Familien sowie andere, weniger geübte und unsichere Velofahrer, um deren Nutzung des Velos während solcher Anlässen zu fördern.»

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