Behindertengerechter Münchwiler Bahnhof verzögert sich

Im Zusammenhang mit der Perronerhöhung muss die Verkehrssicherheit auf der Wilerstrasse verbessert werden. Derzeit bespricht der Gemeinderat mit dem kantonalen Tiefbauamt das weitere Vorgehen.

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(red) Die Massnahmen des Bundesamtes für Verkehr zur Umsetzung des Behindertengleichstellungsgesetzes an Bahnhöfen müssen bis Ende 2023 schweizweit umgesetzt sein. So auch in Münchwilen. Die behindertengerechten Umbauten sind an der Haltestelle Pflegeheim zeitgleich mit dem Umbau der Gleise 2016 realisiert worden. Die Umbauplanung für den Bahnhof Münchwilen wurde öffentlich aufgelegt. Derzeit verhandelt das Bundesamt für Verkehr eine Einsprache.

Verbunden mit der Perronerhöhung sind Verbesserungen der Verkehrssicherheit an der Wilerstrasse, im Bereich Zentrumskreisel bis Verzweigung Sirnacherstrasse. Grundlage dafür ist eine Studie, die zeigt, dass bei verschiedenen markierten Fussgängerübergängen Sicherheitsdefizite vorhanden sind.

Das Tiefbauamt Thurgau hat dem Gemeinderat drei Varianten vorgelegt, wie durch Verlegungen der Fussgängerübergänge und zusätzliche Massnahmen, wie Lichtsignalanlagen oder Tempo 30, die Gefahren für Fussgänger beseitigt werden können. Diese drei Varianten waren in der Vernehmlassung bei Schule, Parteien und Gewerbe. Die Vernehmlassungsantworten will der Gemeinderat nun mit dem Kanton diskutieren.