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Erfolgreiche Vernissage: Aadorfer Grafiker und Maler stellt in der Bibliothek aus

Am Donnerstagabend lud Anton Schäfli Zanvit zur Vernissage seiner Ausstellung in die Aadorfer Bibliothek ein – für rund 60 Kunstinteressierte eine Gelegenheit zum Austausch.
Kurt Lichtensteiger
Bibliotheksleiterin Renate Flückiger, Künstler Anton Schäfli Zanvit und Laudator Gerold Krähenmann. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Bibliotheksleiterin Renate Flückiger, Künstler Anton Schäfli Zanvit und Laudator Gerold Krähenmann. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Propheten im eigenen Land gelten bekanntlich nicht allzu viel. Ähnlich mag sich Anton Schäfli Zanvit lange Zeit mit seiner Malkunst gefühlt haben. Zwar hatte er schon in jungen Jahren mit dem Malen angefangen, doch hielt sich sein Bekanntheitsgrad eher in engen Grenzen. Dies obwohl seine Gemälde seit bald 50 Jahren in rund 20 Galerien, Kunsthallen und Ausstellungsräumen die Aufmerksamkeit von Betrachtern über die Landesgrenzen hinaus erweckten.

Doch ganz leben von der malerischen Tätigkeit musste der gleichzeitig als Gestalter und Grafik-Designer Tätige nicht, denn die spätere Ausbildung zum Zeichenlehrer erlaubte ihm einen sicheren Broterwerb. Eine grosse Befriedigung war es zweifellos, dass der 69-Jährige als Maler nun im reiferen und gereiften Alter noch zu lokalem Ruhm und beachtlicher Ehre gelangt ist.

Bibliotheksleiterin Renate Flückiger sagte bei ihrer Begrüssung, dass sie den Aadorfer erst vor kurzem kennen gelernt habe. Schäfli Zanvit befürchtete nämlich, sein vor 30 Jahren an die Bibliothek verkaufte Wandschmuck sei beim erfolgten Umbau im letzten Sommer zusammen mit allerlei Bauschutt und Teppichen lieblos entsorgt worden. Weit gefehlt: Das Bild hängt im ersten Stock und erfreut die Lesefreudigen weiterhin.

Dem Wittenwiler Gerold Krähenmann, einst Ortsvorsteher von Wittenwil und Aadorfer Gemeinderat, war die Laudatio anvertraut worden. 1986 gestaltete nämlich Schäfli für dessen Bauingenieurbüro das Firmenlogo. Eine gelungene Plastik, ein Zwischending von Jalon und Säule, bestückt mit drei Ringen, die das Management, das Kader und die Mitarbeitenden symbolisieren.

Der Laudator liess bei den Gästen Abbilder in Grossformat zirkulieren, womit sich bestätigte, dass Schäfli mit den Farben zu spielen beliebte. So vor allem in seinen Bildern. Und nicht zuletzt in dessen Outfit: Sein blauer Pullover mit bunten Querstreifen unterstrich nämlich seine Vorliebe für schrille Farben noch zusätzlich.

Hinweis
Anton Schäflis Bilder sind noch bis 6. Juli in der Bibliothek Aadorf ausgestellt.

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