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Bedenken oder gar Ängste besänftigt - Aadorfer Alterszentrum lud zum Infoabend

Der Einladung zur Informationsveranstaltung über einen möglichen Heimaufenthalt im Alterszentrum Aaheim folgten am Dienstagabend rund zwei Dutzend Interessierte.
Kurt Lichtensteiger
Bereichsleiterin Katrin Müller und Geschäftsführer Felix Wirth. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

Bereichsleiterin Katrin Müller und Geschäftsführer Felix Wirth. (Bild: Kurt Lichtensteiger)

«Man muss sich auf den möglichen Fall vorbereiten, auch wenn er erst in 20 Jahren eintritt», meinte die 83-jährige Aadorferin Doris Stoelker – natürlich mit einem Schuss Galgenhumor.

Sie war eine der gut zwei Dutzend Hochaltrigen im Aaheimsäli, wovon lediglich ein Fünftel Männer auszumachen waren. Ernsthaftigkeit trat ein, als Interimsgeschäftsführer Felix Wirth das Interesse weckte. Er wies gleich zu Beginn darauf hin, dass der bisherige Geschäftsführer Lucien Kessler wegen Krankheit schon länger abwesend sei und auch nicht mehr zurückkommen werde. Die Suche nach einem Nachfolger sei eingeleitet, die Stelle ausgeschrieben, verriet er.

Zum vermissten Bewohner, nach dem vor Wochen in dieser Zeitung steckbrieflich mit Bild gesucht wurde, konnte der Geschäftsführer keine weiteren Angaben machen, als dass nach dem Vermissten mit Helikopter und Spürhunden gefahndet worden sei, doch sei die Suche bisher ergebnislos verlaufen.

Im Anschluss an diesen Exkurs referierte Betriebsleiterin Katrin Müller über die Pflege und Betreuung. Darauf schloss sich ein Rundgang durch die Räumlichkeiten an, die den meisten nicht unbekannt gewesen sein dürften.

Erhöhtes Interesse weckte die Finanzierung: Für ein Einzelzimmer ist mit 120 bis 130 Franken und ein Zweierzimmer mit 102 bis 110 Franken zu rechnen, Hoteltaxe und Pflege eingeschlossen.

Die komplexe Materie wurde anhand eines Fallbeispiels einer durchschnittlichen Bewohnergruppe aufgezeigt. AHV, Pensionskasse, persönliches Vermögen, Ergänzungsleistungen und Hilflosenentschädigung können bei der Finanzierung zum Zuge kommen. Beteiligt sind also Bewohner, Versicherer und Gemeinde. Bei Kaffee und Kuchen war keineswegs eine gedrückte Stimmung auszumachen, sondern vielmehr Zuversicht.

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