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Basadinger haben nicht alle auf Naturstrom gewartet

Seit Anfang Jahr liefert die Gemeinde auf Wunsch Strom aus erneuerbaren Quellen. Das Interesse an dem Angebot sei noch verhalten, zieht Gemeindepräsident Peter Mathys eine erste Bilanz.
Martin Sinzig
In der Gemeinde hat es bereits 48 Photovoltaik-Anlagen. (Bild PD)

In der Gemeinde hat es bereits 48 Photovoltaik-Anlagen. (Bild PD)

Per 2018 hat die Gemeinde Basadingen-Schlattingen ihr Stromangebot auf Energie aus Wasserkraft umgestellt. Wer seinen Mix mit Strom aus solaren und regionalen Kleinwasserkraftwerken aufwerten will, kann neu auch Thurgauer Naturstrom bestellen. Das Wahlprodukt bietet drei verschiedene Modelle an: «aqua eco» garantiert für den Aufpreis von zwei Rappen pro Kilowattstunde, dass dieser Strom zu acht Prozent aus lokalen Solaranlangen, zu 20,5 Prozent aus regionaler Kleinwasserkraft und zu 68 Prozent aus der Kehrichtverbrennungsanlage Weinfelden stammt. «aqua bio» (6,5 Rappen Aufpreis, 35 Prozent Solar, 19 Prozent Biomasse und 42,5 Prozent Wasser) und «aqua sun» (9,9 Rappen Aufpreis, 66 Prozent Solar, 30,5 Prozent Wasser), runden die Palette ab.

Gemeindepräsident Peter Mathys. (Bild: Martin Sinzig)

Gemeindepräsident Peter Mathys. (Bild: Martin Sinzig)

Knapp zehn Prozent wählen einen Öko-Mix

«Das Interesse an diesen Produkten ist noch verhalten», stellt Gemeindepräsident Peter Mathys als Ressortleiter der Technischen Werke fest. Die Ende 2017 durchgeführte, zielgerichtete Marketingkampagne erreichte 192 Abonnentinnen und Abonnenten, und gerade mal 15 hatten sich für einen höherwertigen Strommix interessiert. Dabei bietet Thurgauer Naturstrom die Möglichkeit, Energie aus lokalen Solaranlagen auch lokal zu vermarkten, also praktisch den im Dorf produzierten Strom im Dorf zu verkaufen.

Ländliches Potenzial für Solarenergie

Das Potenzial in der ländlich strukturierten Gemeinde ist mit 48 Fotovoltaikanlagen recht gross, und laufend werden neue Anlagen gebaut. Via Thurgauer Naturstrom können Besitzer einer Solaranlage den ökologischen Mehrwert ihres Solarstroms anbieten und erhalten je nach Absatz eine Vergütung. Einzige Bedingung dafür ist, dass der Produzent selber Naturstrom bezieht. Peter Mathys, der eine private Fotovoltaikanlage betreibt, geht mit gutem Beispiel voran und ist sowohl Naturstrom-Produzent als auch -konsument.

Strom aus der Region

Strom aus der Region Thurgauer Naturstrom ist eine Initiative der EKT Energie AG und von 68 Thurgauer Endversorger. Produziert wird erneuerbare, zertifizierte Energie in rund 417 Anlagen im Thurgau. Dazu zählen 14 Kleinwasserkraftwerke, zwei Biogasanlagen, die Kehrichtverbrennungsanlage in Weinfelden und über 400 Solaranlagen. (msi)
Hinweis Weitere Infos unter www.ekt.ch

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