Bankraub in Frauenfeld mal anders

Der Werkhof Frauenfeld hat die Sitzgelegenheit in der Bannhalde oberhalb des Mühletöbeli entfernt. Doch weil viele das Bänkli vermissen, kehrt es bald wieder zurück.

Tizian Fürer
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Weil das Bänkli am Standort im Vordergrund weg ist, haben Findige bereits mit Europaletten Abhilfe geschafft. (Bild: Stefan Hilzinger)

Weil das Bänkli am Standort im Vordergrund weg ist, haben Findige bereits mit Europaletten Abhilfe geschafft. (Bild: Stefan Hilzinger)

(tif) Bekannt ist die Bank beim Bannhaldenwald oberhalb des Mühletöbelis vor allem wegen der schönen Aussicht, welche an guten Tagen fast bis zur Zuckerfabrik reicht. Oft nutzten Spaziergänger die Bank, um eine Verschnaufpause einzulegen, nachdem sie den recht steilen Waldweg hinauf gemeistert haben. Auch war es ein Ort, an dem immer wieder Kindertagesstätten ein Spielprogramm abhielten.

Genutzt von jung und alt

Aber auch Jugendliche trafen sich dort um gemeinsam Spass zu haben. Trotzdem hatte der Werkhof Frauenfeld das Bänkli Ende letzten Jahres abgerissen. Grund dafür war die illegale Feuerstelle, welche trotz des Feuerverbotes im vergangenen Jahr mehrmals benutzt wurde. Da es ein Privatwald ist, konnte der Werkhof dort keine Warntafel aufstellen, wie von der zuständige Stelle zu erfahren war. Deswegen entfernten Arbeiter das Bänkli samt dem dazugehörigen Abfallkübel und der Feuerstelle. Vermisst wurde die Sitzgelegenheit trotz des kalten Winters schon bald. Nicht nur bekam der Werkhof Frauenfeld mehrere Anfragen mit der Bitte, die Bank zurückzubringen, auch hatten Kreative schon für einen provisorischen Ersatz gesorgt. Mit Europaletten hatten Sie eine Bank nachgebaut. Diese befindet sich nur wenige Meter hinter dem ursprünglichen Standort.

Das Bänkli kehrt zurück

Jetzt hat der Werkhof entschieden, das Bänkli auf der Anhöhe im Frühjahr 2019 wieder aufzustellen. Nur handelt es sich diesmal um ein Naturbänkli, welche nur aus Holz und nicht noch teilweise aus Beton besteht. Dieses soll aufgrund der Farben besser in das Bild des Waldes passen als die letzte Bank. Der Abfallkübel bleibt aber vorerst weg. Die Passanten sollen dort nicht illegal Abfall entsorgen, meint der Werkhof Frauenfeld und appelliert an die Nutzer, ihren Abfall selbst mitzunehmen. Einen monatlichen Kontrollgang werde es aber noch geben