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In Frauenfeld spriessen die Baustellen

Das Frauenfelder Amt für Tiefbau und Verkehr listet für das laufende Jahr 21 Tiefbauvorhaben auf. Die beiden grössten städtischen Projekte starten in Kürze an der Herten- und an der Sonnenhofstrasse.
Stefan Hilzinger
Stadtingenieur Thomas Müller unterhalb des Herten-Schulhauses. Hier gibt es ein Trottoir und eine Pförtneranlage. (Bild: Stefan Hilzinger)

Stadtingenieur Thomas Müller unterhalb des Herten-Schulhauses. Hier gibt es ein Trottoir und eine Pförtneranlage. (Bild: Stefan Hilzinger)

Als wäre die aktuelle Grossbaustelle an der Kreuzung Erchingerhof für die Nerven der Autofahrer nicht schon genug, beginnen danach die umfangreichen Arbeiten für die Umgestaltung der Kreuzung St. Gallerstrasse/Marktstrasse. Doch das sind nur die beiden «Hotspots» des kantonalen Tiefbauamtes. Auch in den Quartieren draussen tut sich in diesem Jahr einiges, wie eine Liste des städtischen Amts für Tiefbau und Verkehr zeigt. Nicht weniger als 21 grössere und kleinere Tiefbauprojekte sollen realisiert werden. Einige sind bereits im Gange, etwa an der Speicherstrasse oder seit Montag auch Irchelstrasse und im Algisser.

Ende vergangener Woche gab der Stadtrat die Kredite frei für die beiden grössten Brocken in diesem Jahr: Die Sanierung von Alter Hertenstrasse und Hertenstrasse im Osten der Stadt sowie die Grundsanierung der Sonnenhofstrasse im Westen (siehe Karten). Für Arbeiten an Strasse, Werkleitungen und Kanalisation geben Stadt und Werkbetriebe in Herten 1,4 Millionen Franken aus und an der Sonnenhofstrasse 1,9 Millionen, wie der Chef des Amts für Tiefbau und Verkehr Thomas Müller bei einem Ortstermin beim Herten-Schulhauses sagt.

Ein Trottoir statt des Kiesweges für die Schüler

Seit einigen Wochen weisen rot markierte Pfähle und ein grosser Kreis auf die Bauarbeiten an der Hertenstrasse hin. Prompt geht im Quartier das Gerücht um, die Stadtbuslinie 3 soll vom Plättli-Zoo bis zum Schulhaus hinauf verlängert werden. Thomas Müller winkt ab: «Es gibt unterhalb des Schulhauses eine sogenannte Pförtneranlage.» Die Insel in der Strassenmitte teilt den Verkehr und soll dafür sorgen, dass Autofahrer nicht ungebremst beim Schulhaus vorbeibrausen.

Angepasst wird auch der Einlenker der Alten Hertenstrasse in die Hertenstrasse. Künftig treffen die beiden Strassen im rechten Winkel aufeinander, was die Sicherheit erhöhe. Die grösste Veränderung in diesem Abschnitt wird jedoch das neue Trottoir entlang des Schulweges sein. Hier gab es seit einigen Jahren einen gekiesten Streifen im Wegrecht.

Die Bauarbeiten an der Hertenstrasse lagen bis 6. Februar öffentlich auf. Einsprachen gab es keine. Laut Müller konnte auch der benötigte Landerwerb abgeschlossen werden. Es sei nur ein Landbesitzer betroffen, was die Sache erleichtert habe. Die Stadt lässt zudem die Alte Hertenstrasse in Unterherten sanieren, nachdem dort in den vergangenen Jahren mehrere Neubauten erstellt wurden.

Die Sonnenhofstrasse wird einen Meter schmaler

Gestalterische Veränderungen erfährt im Rahmen der Totalsanierung auch die Sonnenhofstrasse. «Für eine Quartierstrasse ist sie mit sieben Metern relativ breit», sagt Müller. Künftig sind es noch sechs Meter. Ausser im Bereich des Spielplatzes gibt es künftig neu beidseitig ein Trottoir. Die Parkplätze auf der Strasse bleiben, was die Fahrgeschwindigkeit reduziere.

Die interaktive Baustellenkarte des Amts für Tiefbau und Verkehr der Stadt Frauenfeld gibt einen Überblick über aktuelle und geplante Strassenbaustellen und Sperrungen. Die Karte informiert etwa über die Dauer der Bauarbeiten, liefert weitere Informationen zur Baustelle (etwa zur Verkehrsregelung), und nennt die zuständigen Ansprechpersonen samt Telefonnummer. Grössere und planbare Baustellen werden jeweils rund 60 Tage vor Baubeginn online gestellt.

Die interaktive Baustellenkarte des Amts für Tiefbau und Verkehr der Stadt Frauenfeld gibt einen Überblick über aktuelle und geplante Strassenbaustellen und Sperrungen. Die Karte informiert etwa über die Dauer der Bauarbeiten, liefert weitere Informationen zur Baustelle (etwa zur Verkehrsregelung), und nennt die zuständigen Ansprechpersonen samt Telefonnummer. Grössere und planbare Baustellen werden jeweils rund 60 Tage vor Baubeginn online gestellt.

Gneis und Granit sind dauerhafter als Porphyr

Der Ausbaustandard Frauenfelder Quartierstrassen entspreche den Normen der Vereinigung Schweizer Strassenfachleute (VSS), sagt der Frauenfelder Stadtingenieur Thomas Müller. So verwende die Stadt für Randabschlüsse seit einiger Zeit hellen Granit oder Gneis statt des rötlichen Porphyrs, weil Granit dauerhafter ist. Nach einer Totalsanierung sollte eine Strasse wieder 45 Jahre halten. «Der Deckbelag wird einmal in dieser Zeit erneuert», präzisiert Müller. (hil)

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