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Bald ist eine zweiwöchige Auszeit in der Kartause Ittingen möglich

Das neue Jahr bringt bei Tecum, dem Zentrum der Evangelischen Landeskirche, einige Neuerungen. Unter anderem wird das Angebot für eine Auszeit zur Prävention von Burnouts ergänzt.
Larissa Flammer
Die Gärtnerei und die ehemaligen Mönchshäuschen der Kartause Ittingen. (Bild: Andrea Stalder)

Die Gärtnerei und die ehemaligen Mönchshäuschen der Kartause Ittingen. (Bild: Andrea Stalder)

Tecum hat als Ort der Kraft und der Stille in der heutigen schnelllebigen Zeit einen wichtigen Platz, davon ist Thomas Bachofner überzeugt. Der Leiter von Tecum, dem Zentrum für Spiritualität, Bildung und Gemeindebau der evangelischen Landeskirche Thurgau, hat immer wieder mit ausgebrannten Berufsleuten zu tun.

Seit vergangenem Jahr bieten er und sein Team daher eine Auszeit im Kloster an. Die Kartause Ittingen, wo Tecum beheimatet ist, bietet dafür den geeigneten Rahmen. Die fünftägige Auszeit konnte im vergangenen Jahr mehrfach durchgeführt werden, in der zweiten Jahreshälfte 2019 wird das Angebot auf zwei Wochen ausgedehnt, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Bachofner sagt auf Nachfrage:

«Die fünftägige Auszeit ist sehr gut, aber fast ein bisschen kurz.»

Die Teilnehmer leben während dieser Zeit in den ehemaligen Mönchszellen und werden von Fachpersonen begleitet. Gestresste und ausgebrannte Personen können so aus dem Hamsterrad ausbrechen.

Einen Plan für den nächsten Schritt im Leben fassen

Die zweite Neuerung bei Tecum ist die Kursreihe «ReVision». Sie bietet Unterstützung bei einer «bewussten Lebensgestaltung», sagt Bachofner. Das könne beim Übergang zu einem neuen Lebensabschnitt gefragt sein: Scheidung, Pensionierung, der Auszug der Kinder.

Die Teilnehmer blicken zurück auf ihren bisherigen Lebensweg, werden sich ihrer Werte bewusst und wo sie im Moment stehen, bevor sie sich überlegen, was ihr nächster Schritt sein soll. Bachofner sagt: «Ziel ist es, dass die Teilnehmer einen Plan fassen können, wohin es in ihrem Leben gehen soll.»

Das Tecum-Team: Cathrin Legler, Thomas Bachofner und Jasmin Hanselmann. (Bild: PD)

Das Tecum-Team: Cathrin Legler, Thomas Bachofner und Jasmin Hanselmann. (Bild: PD)

Von Zwingli bis Demenz

Am 6. Januar lancierte Tecum zudem sogenannte Vesperfeiern: «Gottesdienste der etwas unkonventionelleren Art.» Die Veranstaltung widmet sich jeweils am ersten Sonntagabend im Monat einem bestimmten Thema. Das erste Mal war es, passend zum Dreikönigstag, «beschenkt sein und schenken», weiteren Themen werden beispielsweise Fasten oder auch Jazz sein.

Auch das 500-Jahr-Jubiläum der Zürcher Reformation wird bei Tecum ein Thema sein. Anhand des neuen Kinofilms, eines Singprojekts und einer Pilgerreise werde man sich auf Zwinglis Spurgen begeben, heisst es in der Medienmitteilung.

Die Herausforderungen von Demenz werden am 23. Februar mittels einer interdisziplinären Fachtagung thematisiert, zudem werden Grundkurse für Freiwillige angeboten, die von Demenz Betroffene besuchen und begleiten möchten.

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