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Bald gibt es Abendtaxis für Oberneunforn, Nussbaumen und Gachnang

Auf dem Fahrplanwechsel im Dezember bietet das Postauto neu Abendtaxis an. Dafür ist ein ordentliches Billett nötig. Zuschläge gibt es keine.
Rahel Haag
Das Auto stehen lassen: Mit dem Abendtaxi kommt man ab Dezember auch später noch mit dem ÖV nach Hause. (Bild: Donato Caspari)

Das Auto stehen lassen: Mit dem Abendtaxi kommt man ab Dezember auch später noch mit dem ÖV nach Hause. (Bild: Donato Caspari)

Es nervt. Wer abends das letzte Postauto verpasst, sitzt fest. Die einzige Möglichkeit, um doch noch nach Hause zu kommen, ist dann meist, ein Taxi zu nehmen. Oder man fährt von Anfang an mit dem eigenen Auto. Zu den abgehängten Gemeinden zählten bisher Oberneunforn (Linie 822), Nussbaumen (823)und Gachnang (836).

Das letzte Postauto ab Bahnhof Frauenfeld fährt auf diesen Linien unter der Woche um 19.46 (822 und 823) beziehungsweise 21.39 Uhr. Freitags und samstags sieht es noch schlechter aus: Um 19.46, 19.16 beziehungsweise 18.39 Uhr ist jeweils Schluss. Das wird sich nun aber ändern. Roger Walser, Leiter Verkauf Ost bei Postauto, sagt:

«Auf den Fahrplanwechsel im Dezember bieten wir neu Abendtaxis an»

Richtung Oberneunforn (822) und Gachnang (836) fahren sie ab Bahnhof Frauenfeld stündlich zwischen 20.50 und 22.50 Uhr, freitags und samstags fährt das letzte Abendtaxi um 23.50 Uhr ab. Richtung Nussbaumen (823) fahren sie ebenfalls ab Bahnhof Frauenfeld stündlich zwischen 20.20 und 22.20 Uhr, freitags und samstags fährt das letzte Abendtaxi um 23.20 Uhr.

Mit einem gewöhnlichen Billett, ohne Zuschlag

Das Abendtaxi hat sich bewährt. «In Weinfelden gibt es das Angebot bereits seit vergangenem Dezember», sagt Walser. Im Rahmen dieses Testbetriebs habe Postauto gute Erfahrungen gemacht. Das Prinzip des Abendtaxis ist einfach: Die Fahrgäste können am Bahnhof einsteigen, und anschliessend werden wie gewohnt die Haltestellen der entsprechenden Linien angefahren, an denen man aussteigen kann. Walser sagt:

«Das Zusteigen ist allerdings nur am Bahnhof möglich.»

Das Angebot kann mit einem ordentlichen Billett genutzt werden, Zuschläge werden keine erhoben. Postauto bietet die Abendtaxis in Frauenfeld gemeinsam mit der Thur-Taxi AG aus Weinfelden an. Die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen habe sich bereits während des Testbetriebs in Weinfelden bewährt.

In Frauenfeld werden zwei sogenannte Minibusse zum Einsatz kommen, mit denen je zwischen acht und vierzehn Personen befördert werden können. «Für den Anfang sollte das genügen», sagt Walser. Der Betrieb mit gewöhnlichen Postautos wäre zu teuer gewesen, «gerade angesichts der erwarteten Nachfrage».

Das Angebot möglichst kostengünstig ausbauen

Ursprünglich war der Wunsch nach längeren ÖV-Verbindungen in der Region Frauenfeld aus der Bevölkerung gekommen. Der Auftrag für Postauto kam anschliessend vom Kanton Thurgau. Das gemeinsame Ziel sei gewesen, das Abendangebot möglichst kostengünstig auszubauen. Die zusätzlichen ÖV-Verbindungen seien klar ein Vorteil. «Auf diese Weise muss man nicht das eigene Auto nehmen», sagt Walser, «und kommt ausserdem sicher sowie bequem nach Hause.»

Weitere Infos: www.oev.tg.ch

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