Bald ein Mobility-Auto am Bahnhof Islikon

Die Gemeinde Gachnang überlege sich, ein zweites Auto zu finanzieren, war an der Budgetversammlung am Donnerstag zu erfahren.

Claudia Koch
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Der Gachnanger Gemeindepräsident Matthias Müller führt durch seine zweitletzte Versammlung. (Bild: Claudia Koch)

Der Gachnanger Gemeindepräsident Matthias Müller führt durch seine zweitletzte Versammlung. (Bild: Claudia Koch)

Ungewöhnlich lang präsentierte sich die Traktandenliste der politischen Gemeinde Gachnang an der Budgetversammlung am Donnerstag. «Es gilt über fünf Einbürgerungsgesuche zu entscheiden», sagte Gemeindepräsident Matthias Müller. Um wegen der schriftlichen Stimmabgabe nicht zu lang zu werden, wurden fünf Stimmenzähler gewählt.

Budget mit einem Minus

Während die Stimmzettel sortiert und ausgezählt wurden, präsentierte Matthias Müller das Budget 2019. Dieses rechnet bei einem gleichbleibendem Steuerfuss von 42 Prozent mit einem Minus von 234'400 Franken. Mehrausgaben sind unter anderem in der allgemeinen Verwaltung, für juristische Beratungen, im Gesundheitswesen, im Ressort Kultur und für ein Redesign der Homepage auszumachen.

Das Budget 2019 wurde bei einem gleichbleibendem Steuerfuss von 42 Prozent und dem erwähnten Defizit einstimmig von den 104 Stimmberechtigten gutgeheissen.

Energiestadt-Label erneut erhalten

Erfreut ist Matthias Müller auch darüber, dass Gachnang kürzlich für weitere vier Jahre das Label als Energiestadt erhalten hat. In Planung ist ein Mobility-Standort am Bahnhof Islikon, wo ab April/Mai 2019 auch ein Elektroauto zur Verfügung stehen soll. Finanziert wird das Fahrzeug grösstenteils von der Thurbo AG und von den SBB. Die Gemeinde überlegt sich, ein zweites Fahrzeug zu finanzieren.

Am Schluss der Versammlung durfte Matthias Müller nach einer positiven Wahl alle frisch eingebürgten Gachnangerinnen und Gachnanger herzlich willkommen heissen.