Autosport
Nächstes Steckborner Memorial Bergrennen für 2023 geplant – unter dem neuen OK-Präsidenten Roger Forrer

Er musste überzeugt werden. Aber letztlich sagte Steckborns alt Stadtpräsident Roger Forrer zu, das OK-Präsident des Bergrennens zu übernehmen – und wurde an der Jahresversammlung mit Applaus begrüsst. Das Amt hatte zuvor Kurt Krucker inne. Die nächste Ausgabe des Autoanlasses ist für das Wochenende vom 23. und 24. September 2023 geplant.

Margrith Pfister-Kübler
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Präsentieren das neue Plakat: Claude Schönherr, Präsident des Vereins Freunde des Bergrennens Steckborn, und der neue OK-Chef Roger Forrer.

Präsentieren das neue Plakat: Claude Schönherr, Präsident des Vereins Freunde des Bergrennens Steckborn, und der neue OK-Chef Roger Forrer.

Bild: Margrith Pfister-Kübler

«Es gibt wieder ein Bergrennen, wenn der Kanton Thurgau die Bewilligung erteilt», sagt Claude Schönherr, Präsident des Vereins Freunde des Bergrennens Steckborn. Und er fügt an:

«Wir lassen uns von Covid nicht unterkriegen.»

Es lag eine ambitionierte Nicht-unterkriegen-Stimmung am Dienstagabend im Steckborner «Frohsinn» in der Luft. Denn im Vorfeld der Planung musste zuerst ein neuer OK-Präsident für ein neues Memorial Bergrennen gefunden werden. Der bisherige OK-Präsident Kurt Krucker wollte die Mammutaufgabe nicht erneut anpacken.

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Forrer hat schon Eidgenössische Anlässe organisiert

Steckborns ehemaliger Stadtpräsident war Wunschkandidat Nummer 1. Jeder wusste, dass Forrer schon das OK von grossen und sogar Eidgenössischen Anlässen innehatte. Doch er wollte zuerst nicht aufspringen auf die neue Aufgabe. Aber ohne OK-Präsident mit grossartiger bestehender Crew würde das Bergrennen sterben.

«Die Wadenbeisser kamen immer wieder.»

Das gestand Roger Forrer. Seine innere Stimme habe ihn überzeugt: «Das Memorial Bergrennen darf nicht sterben.» Also sagte Rorrer Ja. Der tosende Applaus der Vereinsmitglieder liess die Herzen springen, während Designer John Dierauer das Plakat «Memorial Bergrennen Steckborn – 23. & 24. September 2023» enthüllte. Der ACS ist wieder Partner für die Rennorganisation. Mit dem ersten Oldtimertreffen am 26. September – ab 10 Uhr – dieses Jahres beim Seeschulhaus Steckborn wird bereits ein Event realisiert, der mit dem ACS-Auto-Treff im Autobau in Romanshorn zusammenhängt.

Verein zählt 122 Mitglieder

Die statutarischen Geschäfte gingen zügig über die Bühne. Der Verein zählt derzeit 122 Mitglieder. Der gesamte Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt: Präsident Claude Schönherr, Kassier Luzi Wegmann, Aktuarin Melanie Aeberli-Blaser sowie Markus Lutz, Kurt Krucker und Ueli Aeberli.

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