AUTOBAHN A1
Camper auf Autobahn bei Münchwilen in Brand geraten: Zwei Personen im Spital – Sachschaden von mehreren zehntausend Franken

Bei Münchwilen, auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Zürich, ist am Donnerstagabend ein Camper in Brand geraten. Die Ursache dafür ist noch unbekannt. Zwei Personen mussten zur Kontrolle ins Spital gebracht werden. Der Verkehr staute sich. Der Sachschaden am Fahrzeug und am Strassenbelag beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.

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Beim Brand wurden zwei Personen verletzt.

Beim Brand wurden zwei Personen verletzt.

Bild: Kapo Thurgau

(chs/evw) Weshalb der Camper auf der Autobahn praktisch auf Höhe des Ortseingangs Münchwilen Feuer fing, ist gemäss Claudia Brunner, Mediensprecherin der Kantonspolizei Thurgau, noch unklar. Die Meldung ging am Donnerstag um 18.30 Uhr bei der Polizei ein. Schnell bildete sich grosse Rückstaus, da die Autobahn kurzzeitig auf beiden Seiten wegen der Gefahr der Gasflaschen im Camper gesperrt werden musste. Die Fahrbahnen in Richtung St.Gallen konnten schneller wieder freigegeben werden.

Das ausgebrannte Fahrzeug wird abtransportiert.

Das ausgebrannte Fahrzeug wird abtransportiert.

Bild: Dinah Hauser

Wie die Kantonspolizei am Freitag in einer Medienmitteilung schreibt, war ein 67-jähriger Lenker eines Wohnmobiles um kurz vor 18.30 Uhr auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich unterwegs. Nach Wil bemerkte er eine Rauchentwicklung im Innenraum des Fahrzeuges und hielt auf dem Pannenstreifen an. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte habe das Wohnmobil bereits in Vollbrand gestanden. Die Feuerwehr Wil war rasch vor Ort und konnte das Feuer löschen.

Autobahn war wegen Verdacht auf mögliche Explosion gesperrt

Der Lenker und seine 67-jährige Beifahrerin mussten wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden am Fahrzeug und am Strassenbelag beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.

Die Autobahn wurde wegen Verdacht einer möglichen Explosion von Gasflaschen aus Sicherheitsgründen beidseitig für rund 20 Minuten gesperrt. Nach gebannter Gefahr wurde für die Lösch- und Bergungsarbeiten die Autobahn in Fahrtrichtung Zürich für etwa zwei Stunden einspurig geführt, da sich noch Fahrzeugteile auf der Strasse befanden. Dabei kam es gemäss Communiqué zu Verkehrsbehinderungen.

Die Folge des Camperbrandes: Ein grosser Rückstau.

Die Folge des Camperbrandes: Ein grosser Rückstau.

Bilder: Dinah Hauser

Die genaue Brandursache werde nun durch den Brandermittlungsdienst und den Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Thurgau abgeklärt. Ein Funktionär des Amts für Umwelt begleitete die Löscharbeiten.