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In Steckborn geht die Suche nach Kandidaten weiter

Als Nachfolger für den Steckborner Stadtpräsidenten Roger Forrer haben sich bisher zwei Kandidaten beworben. Die Koordinationsgruppe will dem Stimmvolk aber eine grössere Auswahl präsentieren und sucht weiter.
Margrith Pfister-Kübler
Die Koordinationsgruppe Stadtpräsidentenwahl Steckborn vor der Bürotüre des Stadtpräsidenten: Petra Hoksberger, Werner Strasser, Othmar Stillhart, Andrea Hess und Andreas Schäfli. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Die Koordinationsgruppe Stadtpräsidentenwahl Steckborn vor der Bürotüre des Stadtpräsidenten: Petra Hoksberger, Werner Strasser, Othmar Stillhart, Andrea Hess und Andreas Schäfli. (Bild: Margrith Pfister-Kübler)

Es bleibt ja noch ausreichend Zeit. Bis am 17. Dezember können Bewerbungslisten eingereicht werden. Gewählt wird am 10. Februar 2019. Es könne doch nicht sein, dass in Ermatingen vier Kandidaten ins Rathaus einziehen wollen, und in der schönen Stadt Steckborn nur zwei.

Bisher haben sich Pfarrer Andreas Gäumann (SP) und Sekundarlehrer Markus Kuhn (parteilos) beworben. Deshalb hat die Koordinationsgruppe Stadtpräsidentenwahl Steckborn am Montagabend die Medien eingeladen.

In der Gruppe sind je zwei Vertreter der Ortsparteien CVP, FDP, SP und SVP. «Die Ortsparteien CVP, FDP und SVP haben sich noch nicht für eine Unterstützung eines Kandidaten entschieden und wünschen sich weitere Kandidaten mit Bekenntnis zu den Werten der Parteien CVP, FDP und SVP», sagte Othmar Stillhart, Leiter der Koordinationsgruppe.

Die SP unterstützt ihren Parteigenossen Pfarrer Andreas Gäumann. Doch nicht nur fürs Stadtpräsidium werden Kandidaten gesucht. Es stehen auch Ergänzungswahlen für den Stadtrat und Mitglieder der Primarschulbehörde an.

Forrer konnte sämtliche Altlasten beseitigen

Werner Strasser (SVP) bekannt als kritisch hinterleuchtende Stimme im Städtli, sagt: «Wir haben eine tolle Gemeinde. Stadtpräsident Roger Forrer ist es in seinen acht Amtsjahren gelungen, alle Altlasten zu beseitigen. Die Finanzen sind in Ordnung, eine weitere Steuersenkung ist traktandiert. Es sind auch keine Leichen im Keller.» Othmar Stillhart hofft, dass sich auch Frauen bewerben:

«Wir haben in Steckborn noch nie eine Stadtpräsidentin gehabt.»

Andrea Hess (SP) erklärt: «Wir haben Andreas Gäumann nominiert, daran halten wir fest.» Wichtig sei, so Hess, dass sich auch Leute melden für die Ergänzungswahlen im Stadtrat und der Primarschulbehörde. Bis Ende November können sich die amtierenden Stadträte entscheiden, ob sie bei der Wahl am 10. Februar wieder antreten werden.

Aktuell bekannt ist der Rücktritt von Stadträtin Doris Bachmann, dieser wird bedauert, stand sie doch schon als Stadtpräsidentin im Fokus. In der Primarschulbehörde stellen sich Primarschulpräsident Reto Brändle sowie die Behördenmitglieder Martin Schaffner und Saskia Misani nicht mehr zur Wahl.

Keine Chance gegen einen Pfarrer oder Lehrer

In Gesprächen mit möglichen Aspiranten hat die Koordinationsgruppe Antworten wie folgt zu hören bekommen: «Gegen einen Pfarrer oder Lehrer haben wir keine Chance.» Andere wollen das Risiko den Job in der gut laufenden Wirtschaft zu verlieren nicht eingehen. Ein Pfarrer könne zurück in sein Amt, ein Lehrer auch. Am 9. Januar 2019 werden die Kandidaten sich an einem Podiumsgespräch den Stimmbürgern präsentieren.

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