Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Kantonsschule Frauenfeld schleift Rohdiamanten

93 Maturanden konnten in der Aula der Kantonsschule Frauenfeld das Abschlusszeugnis entgegennehmen. Die beiden Absolventen mit dem besten Zeugnis konnten sich zusätzlich über den Jimmy-Bauer-Preis freuen.
Hugo Berger
Diese Maturandinnen warten darauf, ihre Abschlusszeugnisse von Rektor Hanspeter Hitz entgegennehmen zu können. (Bild: Hugo Berger)

Diese Maturandinnen warten darauf, ihre Abschlusszeugnisse von Rektor Hanspeter Hitz entgegennehmen zu können. (Bild: Hugo Berger)

Fröhliche Stimmung und rundum zufriedene Gesichter in der Aula des Neubaus der Kantonsschule. Ein bedeutender Tag für die Maturanden: Nachdem sie vier Jahre lang die Schulbank gedrückt hatten, konnten sie das begehrte Schlusszeugnis entgegennehmen. 93 von 94 Kandidatinnen und Kandidaten (45 Männer und 48 Frauen) haben die Maturaprüfung erfolgreich bestanden. «Sie kamen vor vier Jahren als Rohdiamant zu uns, wir haben Ihnen ein Stück weit einen Schliff gegeben», sagte Rektor Hanspeter Hitz. Die Schule habe nicht nur Stoff vermittelt, sondern die jungen Menschen auch zum selbständigen Denken angeregt. Matura oder lateinisch «maturitas» heisse ja «die Reife». Das Zeugnis biete dem Inhaber das grosse Privileg, sein Berufsziel selbständig wählen zu dürfen. «Treffen Sie eine sorgfältige Wahl. Ich wünsche Ihnen dazu viel Erfolg», gab Hitz den Maturanden mit auf den Weg.

Mit dem Ausspruch: «Be strong, be wrong», rief Andreas Vaterlaus die Maturanden in seiner Maturarede dazu auf, «nicht in der Mitte zu bleiben», sondern zu versuchen, sich selbst zu übertreffen und an Grenzen zu gehen. Als leuchtendes Beispiel führte er den Forscher und Physiker Hans Christoph an, der sich vor allem im Bereich Magnetismus einen Namen gemacht hatte.

«Seit ihr bereit? Nun kommt der grosse Moment», kündigte Prorektor Oliver Szokody an. Klassenweise wurden die Maturanden auf die Bühne gebeten, wo sie aus der Hand von Rektor Hanspeter Hitz das Zeugnis entgegennehmen durften.

Ehemaligenverein hat den Geldbetrag verdoppelt

Zu besonderer Ehre kamen Nadine Monai und Luca Schwarzenbach. Mit einem Notendurchschnitt von 5.65 und 5.54 wurden sie mit dem Jimmy-Bauer-Preis belohnt. Hinter dem Preis steckt eine Stiftung, die einst Jakob Bauer ins Leben gerufen hat. Er besteht aus einer Urkunde und einem Geldbetrag. Als Preisträger gelten Absolventen mit dem besten Abschlusszeugnis. Der Ehemaligenverein «Alumni Kanti Frauenfeld» hat den Preis vor einigen Jahren verdoppelt. So erhalten die Preisträger heute insgesamt je 600 Franken.

Nach der Feier, die durch die Kanti Big Band musikalisch umrahmt wurde, genossen die Maturanden und Gäste einen Apéro bei Sonnenschein im Freien. In kleinen Gruppen wurde erzählt, geplaudert und da und dort ein Erinnerungsfoto geknipst.

Wie haben die Maturanden die Schulzeit eigentlich erlebt? «Es gab gute und schlechte Zeiten», fasst Eva Siegenthaler die vier Jahre zusammen. Sehr streng seien die letzten Wochen vor dem Abschluss gewesen. Doch jetzt freue sie sich auf ihr Medizinstudium. Danach gefragt, welche Note sie ihren Lehrkräften geben würde, meint die 18-Jährige: «Eine Fünf – nein, doch eher eine Vier bis Fünf.» Bessere Noten bekommen die Lehrkräfte von Daniel Hager. «Sie waren stets fair und zuvorkommend – Note 5,2.»

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.