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Aus Lagerraum gibt es wieder Wohnungen in der Frauenfeld Altstadt

Eine Option wäre gewesen, die Liegenschaft an der Freien Strasse 31 zu verkaufen. Doch nun investiert die Habersaat AG eine Million Franken und erweckt die gut 200-jährige Bausubstanz zu neuem Leben.
Stefan Hilzinger
Marlis und Stefan Habersaat, Architektin Sabrina Schäfli, Marcel Epper und Titus Moser, Mitglieder das Verwaltungsrates der Habersaat AG, blicken auf die bemalte Decke im Obergeschoss (Bild: Stefan Hilzinger)

Marlis und Stefan Habersaat, Architektin Sabrina Schäfli, Marcel Epper und Titus Moser, Mitglieder das Verwaltungsrates der Habersaat AG, blicken auf die bemalte Decke im Obergeschoss (Bild: Stefan Hilzinger)

Im Erdgeschoss gingen einst Brote und Weggen über die Theke, das Obergeschoss bewohnten seit 1808 Generationen von Bäckerfamilien, doch zuletzt lagerten dort Elektrogeräte und Material der Firma Habersaat, welche die Liegenschaft Ende der 1950er-Jahre erwarb. Doch mit Lagerhaltung ist seit längerem Schluss. In Zeiten, wo Bestellungen anderntags geliefert werden, erübrigen sich grosse Lagerbestände für Fachgeschäfte. «Wir haben uns zuerst überlegt, ob wir die Liegenschaft verkaufen wollen. Doch letztlich haben wir uns entschieden, in die alte Substanz zu investieren», sagt Firmenchef Stefan Habersaat. Die Bewilligung für den Umbau liegt vor, die Arbeiten sind seit einiger Zeit im Gange.

«Man weiss nie, was zum Vorschein kommt.»
Sabrina Schäfli, Architektin

In den beiden Obergeschossen und im Dachstock entstehen drei Altstadtwohnungen. Alte Substanz und Teile der historischen Inneneinrichtung sollen nach Möglichkeit erhalten werden, so etwa die bemalte Stuckdecke im ersten Obergeschoss. Das gilt auch für Teile der Täfelung und der Holz- und Steinböden. Eine spannende Aufgabe für Architektin Sabrina Schäfli von Stauffacher-Aemisegger Architekten: «Man weiss nie, was zum Vorschein kommt.»

Traditionsgemäss gemischte Nutzung

Die Investition von gut einer Million Franken ist im Sinne der Habersaat-Verwaltungsräte Titus Moser und Marcel Epper. «Die gemischte Nutzung mit Geschäft im Parterre und Wohnungen in dem Obergeschoss ist Tradition und auch im Sinn der Entwicklung der Innenstadt», sagt Epper. Das Fachgeschäft im Parterre bleibt erhalten. «Und die Wohnungen tragen künftig einen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit der Liegenschaft bei».

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