Wirtschaft
Inhaberwechsel auf Diessenhofens Dächern

Neue Kräfte übernehmen. Ernst Gantner übergibt sein Dachdeckergeschäft an eine junge Co-Geschäftsleitung.

Thomas Brack
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Ernst Gantner mit den beiden neuen Geschäftsführern Mario Rombach und Michael Niemann.

Ernst Gantner mit den beiden neuen Geschäftsführern Mario Rombach und Michael Niemann.

Den Betrieb gibt es schon seit vier Dekaden. Nun kommt es zu einem Generationenwechsel. Auf den 1.Januar 2023 gelangt das alteingesessene Dachdeckergeschäft Ernst Gantner in Diessenhofen in neue Hände. Gantner hatte den Handwerksbetrieb 1995 von Max Alder übernommen, der seinerseits das Geschäft schon in zweiter Generation geführt hatte. Der gebürtige Rheintaler Gantner führte den Betrieb in den vergangenen 17 Jahren zu weiterer Blüte. Das Geschäft ist für seine solide Arbeit bekannt und gut in der Region verankert.

Der Chef war gut im sozialen Leben vernetzt

Nebst seiner Arbeit engagierte sich Ernst Gantner auch immer ehrenamtlich in der Freizeit und war gut im sozialen Leben vernetzt. Einen grossen Bekanntheitsgrad genoss Gantner im Städtli auch als Initiator und wichtiger Träger der Guggenmusik Rhyalgen und damit der Diessenhofer Fasnacht. Die «Thurgauer Zeitung» berichtete im Artikel «40 Jahre auf den Dächern Diessenhofens» kürzlich darüber.

Es ist Ernst Gantner ein wichtiges Anliegen, das sagt er selber, an dieser Stelle der jahrzehntelang treuen Kundschaft für ihr Vertrauen zu danken. Er ist überzeugt, fähige Nachfolger für sein Geschäft gefunden zu haben. Die beiden Mitarbeiter arbeiten lange in seinem Unternehmen. So packt Mario Rombach schon zehn Jahre mit an. Der gebürtige Radolfzeller und gelernte Dachdecker ist spezialisiert für Steildächer. Er ist wohnhaft in Allensbach am Bodensee. Michael Niemann, aus Papenburg im deutschen Emsland gebürtig, ist ebenfalls gelernter Dachdecker und plant den Familiennachzug in die Schweiz. So wird auch künftig eine Ansprechperson vor Ort sein. Niemann hat sich berufsbegleitend zum Solarteur, also Solarinstallateur weitergebildet. Die Qualität der Arbeit sei damit auch in Zukunft gesichert.