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Am Fischinger Milchkannenwerfen kommt es auf die Technik an

Es gilt seit vielen Jahren als einer der Höhepunkte während der Jahrmarkttage: das Milchkannenwerfen. Ab und zu flog am Sonntag eine Kanne über die Absperrung, die Lacher hatten diese Werfer auf sicher.
Christoph Heer
Ein kraftvoller Wurf. (Bild: Christoph Heer)

Ein kraftvoller Wurf. (Bild: Christoph Heer)

Es muss nicht immer Fussball oder Eishockey sein. Es darf auch mal ein Milchkannenwerfen sein. Ein faires Gegeneinander mit eher unhandlichen Wurfgeschossen in verschiedenen Kategorien und noch unterschiedlicheren Wurftechniken. Da ist der ältere Herr, er versucht es mit Anlauf, bringt aber nichts, da er übertreten hat. Er ruft dem Publikum zu:

«Egal, schaut euch meinen zweiten Wurf an.»

Und es feuert ihn noch mehr an als beim ersten Versuch. Gleiche Technik, gleiche Kanne, gleiche Panne. Ob er sich später noch einmal versucht hat, weiss man nicht, Spass hatte er auf alle Fälle.

Ungeduldig warten hinter ihm schon die nächsten Werfer. Wobei der siebenjährige Oliver Sturzenegger aus Oberwangen noch letzte Tipps vom Papa erhält. Dann gilt es auch für den Nachwuchsstar der Szene ernst. In hohem Bogen fliegt seine kleine Kanne und schlägt rund fünf Meter weiter vorne auf dem Klosterrasen auf. Zufriedenheit hüben wie drüben, Wurf gut, alles gut. Trotz lautem Beifall und Anfeuerungsrufen lässt sich der vierjährige Nico Schwager nicht aus der Ruhe bringen. Seelenruhig schwenkt er seine noch kleinere Kanne nach vorn und wieder zurück, bis sich auch diese auf den Weg durch die Fischinger Luft macht. Schon zum zwölften Mal organisierte der einheimische Skiclub das Milchkannenwerfen, das in einer Herren-, einer Frauen- und sechs Kinderkategorien durchgeführt wird. Das Wichtigste – der Spass – steht an erster Stelle, wobei eine Portion Ehrgeiz aufkommen darf.

Ein kleiner Wettkämpfer. (Bild: Christoph Heer)

Ein kleiner Wettkämpfer. (Bild: Christoph Heer)

Amüsante Szenen gab es etliche am sonntäglichen Vorjahrmarktstreiben. Da ist der Teenager, der die Kanne unabsichtlich über die seitliche Absperrung warf. Spott und Häme? Mitnichten, laute Lacher und aufmunternde Worte, ehe er zum zweiten Wurf ansetzt. Oder der Junge mit zu vielen Gedanken im Kopf. Er vergisst schlicht und einfach, die Kanne loszulassen, nachdem er sie eigentlich mit viel Schwung in die Luft befördern will. Alles in allem einmal mehr ein toller Milchkannen-Wurfwettbewerb. Die Sicherheit ist zudem dank den Organisatoren zu jeder Zeit gewährleistet.

Gut Wurf. (Bild: Christoph Heer)

Gut Wurf. (Bild: Christoph Heer)

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