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Auf dem Seerücken in Hörhausen dreht sich die Welt um die Nuss

Heini Gubler, der Herr der Nüsse, lädt Mitte November nach Hörhausen zum Tag der Nuss.
Eine geöffnete Walnuss. (Bild: Fotolia)

Eine geöffnete Walnuss. (Bild: Fotolia)

(red) Die Nussbaumschule Gubler besitzt europaweit die grösste Sammlung von Walnuss-Sorten. Zurzeit sind es über 320 Varietäten der «Juglans regia», wie die Walnuss auf Lateinisch heisst, sowie einige weitere Juglandaceen und 20 Haselnuss-Sorten. Von den meisten dieser Sorten steht ein Reiserbaum für die Vermehrung auf dem Feld, die dazugehörigen Früchte sind in Schaukästen zu besichtigen. Für den sechsten Tag der Nuss von Sonntag, 17. November, wird eine Vielfalt an Sorten angeboten, darunter auch diverse Sorten aus biologischem Anbau. Spezielles Augenmerk wird auf Nüsse gelegt, die verträglich sind für Personen mit Nussallergien.

Diverse Fachreferate auf dem Programm

Am Tag der Nuss in Hörhausen heissen die Nuss-Baumschule Gubler AG (www.nussbaeume.ch) und der Villigershof (www.villigershof.ch) von 10 bis 16 Uhr Besucher willkommen. Der Anlass ist, wie die Veranstalter schreiben, «ein beliebter Treffpunkt für Laien und Profis aus der Welt der Nüsse». Für die Fachwelt von besonderem Interesse sind die verschiedenen Vorträge. So analysiert Christof Gubler den Nussmarkt Schweiz. Katja Lüthi und Hubert Zufferey stellen das Produktezentrum des Schweizerischen Obstverbandes vor. Rolf Blapp spricht über den Kastanienanbau in der Schweiz, während Florianne Köchlin unter dem Titel «Wie kommunizieren Pflanzen» referiert. Heini Gublers Vortrag heisst «Phänologie der Walnuss: Austrieb, Blüte, vorzeitiger Fruchtfall».

Heini Gubler, Nussbaum-Schule Gubler Hörhausen. (Bild: Nana do Carmo)

Heini Gubler, Nussbaum-Schule Gubler Hörhausen. (Bild: Nana do Carmo)

Auf den Führungen durch die Baumschule und die Plantagen erhält man unter anderem Einblick in die Sortensammlung und den Versuchsanbau. Jungbäume von Walnuss, Kastanie und Speierling können am Tag der Nuss direkt aus dem Einschlag gekauft und mitgenommen werden. Daneben gibt es einen Markt mit über 40 Ausstellern, die Nussprodukte in allen Variationen und regionale Spezialitäten anbieten. Eine Ölpresse ist in Betrieb und mitgebrachte Nüsse können direkt abgegeben werden.

Nusspaste zum Mitnehmen

Die Esskulturhistorikerin Karin Peter erklärt in einem Workshop, wie Baumnüsse im Laufe der Zeit verwendet worden sind und zeigt kulinarische Möglichkeiten. Die Teilnehmer können sich eine Nusspaste zum Mitnehmen mischen. (Voranmeldung: experte@nussbaeume.ch; Unkostenbeitrag: 25 Franken). Für die musikalische Unterhaltung sorgt das Alphorn-Nachwuchstalent Anna Ludwig von Rohr. In der Festwirtschaft ist die Musikgesellschaft Hörhausen aktiv. (red)

www.nussbaeume.ch

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