Nachhaltigkeit
Bring- und Holtag: Auf Beutezug in Eschlikon

Der Bring- und Holtag, die Velobörse und der Kinderflohmarkt zog schon früh am Samstagmorgen viele interessierte Schnäppchenjäger an. Es gab unter anderen Sachen Barbies, Velos und Plüschtiere.

Maya Heizmann
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Alessia, Belina und Kyla verkaufen Barbiepuppen und Feenkleider.

Alessia, Belina und Kyla verkaufen Barbiepuppen und Feenkleider.

Bild: Maya Heizmann

Sie kamen in Scharen mit beladenen Veloanhängern, grossen Kisten, Schachteln, Einkaufstaschen: die Schnäppchenjäger auf ihrem Beutezug. Berge von Sachen waren am Bring- und Holtag auf dem Bächelacker gratis zu haben. Und der Andrang war gross, bereits zu Beginn am Samstagmorgen um 9.30 Uhr stauten sich die Leute vor der Mehrzweckhalle. Wer zuerst kam, hatte die grösste Auswahl.

Eine neue Besitzerin für das Velo.

Eine neue Besitzerin für das Velo.

Bild: Maya Heizmann

Auf den Tischen stapelten sich die Gratiswaren – vom Mikroskop, Vasen, Tassen, Plüschtieren, Spielen, Büchern, Koffern, Bildern, Computern und vielem Krimskrams mehr. Naomi Burrimann mit Oskar und Aileen Egli mit Matteo freuten sich über die Gratisspielsachen für ihre Kinder. Für Matteo gab es ein Tretvelo aus Holz. «Diese Fahrräder kosten sonst viel», sagte Aileen Egli.

Wenig Interesse an Barbies und Velos

Auch Thomas Frick aus Eschlikon weilte mit seinen Töchtern Aria und Luana beim Gratiseinkauf. Luana drückte glücklich und voller Inbrunst ein Pinguin-Plüschtier an ihr Herz. «Den gebe ich nie mehr weg», sagte sie. Eine Decke genügte, viele Kinder stellten ihre einstigen geliebten Spielsachen zum Verkauf aus. So auch Julie, auf ihrem Gabentisch lagen nur acht Bildchen. «Ich verkaufe sie jeweils für fünf Rappen und zwei davon sind schon weg», sagte sie. Barbiepuppen, Feenkleider und mehr stellten die zwölfjährigen Freundinnen Alessia, Belina und Kyla aus. Doch das Interesse der Käufer an den schönen Sachen hielt sich in Grenzen.

Thomas Frick mit seinen Töchtern Luana und Aria.

Thomas Frick mit seinen Töchtern Luana und Aria.

Bild: Maya Heizmann

Iwan und Katherina Wüst aus Tuttwil deckten sich mit einigen Puppen ein. Sie werden für die Aktion Weihnachtspäckli benötigt. An der Velobörse konnte man für 21 Franken ein intaktes Kindervelo kaufen. Die Damen- und Herrenfahrräder standen jedoch nicht hoch im Kurs. Diverse Trottinetts fanden kaum einen Käufer. Die Veranstalter Energiestadt Eschlikon, der Gemeinnützige Frauenverein und der Elternverein Wallenwil Eschlikon zeigten sich zufrieden mit ihrem Einsatz. Es hat sich gelohnt.

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