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Astrid Keller schafft die Wahl zur Aadorfer Schulpräsidentin

Die Aadorfer Schulbehörde ist wieder komplett. In der Ersatzwahl vom Sonntag
folgten die Stimmbürger den Empfehlungen der Interpartei.
Olaf Kühne
Der unterlegene Rolf Sennhauser gratuliert der neuen Aadorfer Schulpräsidentin Astrid Keller zu ihrer Wahl. (Bild: Olaf Kühne)

Der unterlegene Rolf Sennhauser gratuliert der neuen Aadorfer Schulpräsidentin Astrid Keller zu ihrer Wahl. (Bild: Olaf Kühne)

Eine weisse Rose gab’s für alle. Sechs Kandidatinnen und Kandidaten waren angetreten, in der Ersatzwahl vom Sonntag die drei vakanten Sitze in der Aadorfer Schulbehörde wieder zu besetzen. «Die Rose ist für Ihre Bereitschaft, sich in dieser schwierigen Situation überhaupt zur Verfügung zu stellen», sagte das bisherige und verbleibende Schulbehördenmitglied Nino Heider am gestrigen Wahlapéro im Gemeindezentrum.

Auslöser der Ersatzwahl war der überraschende Rücktritt von Schulpräsident Martin Köstli im vergangenen Juni. Grabenkämpfe in der Behörde hatten der Gesundheit des 64-Jährigen derart zugesetzt, dass er sich zu diesem Schritt genötigt sah. In dessen Folge verabschiedete sich auch Andreas Spring per Ende Jahr aus der Schulbehörde.

SP empfahl als einzige Ortspartei nicht Keller

Ebenfalls trat Astrid Keller zurück, indes nur, um nun als Schulpräsidentin kandidieren zu können. Mit Erfolg: Sie erzielte gestern 1241 von 2120 gültigen Kandidatenstimmen. Damit übertraf sie ihren Herausforderer Rolf Sennhauser klar (818 Stimmen). Dieser zeigte sich mit seinem Ergebnis dennoch zufrieden. «Ich fand die Situation im Sommer mit all den Rücktritten und der Intransparenz unmöglich», sagte er. «Ich habe mich deshalb gefragt: Wie sollen die Stimmbürger hier entscheiden können?» So hat der Parteilose schliesslich kandidiert – und dafür auch die Wahlempfehlung der Aadorfer SP erhalten. Die restliche Interpartei stellte sich indes hinter Astrid Keller (CVP). «Sie war zwar in der Behörde und konnte das Problem nicht lösen»,
erklärte der damalige CVP-Präsident Stephan Pfefferli vor drei Wochen gegenüber unserer Zeitung diesen vermeintlichen Widerspruch. «Jedoch war sie in unseren Hearings die einzige Transparente. Zudem hatten Gespräche mit Schulleitern und Schulverwaltung gezeigt, dass diese hinter ihr stehen.»

Drei gewählt, einer überzählig

Mit der gestrigen Wahl der Schulbehördenmitglieder Patrick Neuenschwander (GLP, 1217 Stimmen) und Jasmin Frei (FDP, 1033 Stimmen) zeigten die Aadorfer Stimbürger zudem, dass sie auch sonst den Empfehlungen der Interpartei vertrauten. Die parteilosen Andrea Holderegger (589 Stimmen) und Daniel Müller erzielten dennoch beachtliche Resultate. Letzterer schaffte mit 982 Stimmen sogar ebenfalls das absolute Mehr, schied jedoch als Überzähliger aus.

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