Architektur
Frauenfelder Schulanlage Auen ist nach Millionen-Sanierung für einen renommierten Preis nominiert

Auf der Jagd nach einem Hasen: Die Fachzeitschrift «Hochparterre» nominiert die Architekten der neuen Schulanlage Auen in Frauenfeld für eine Auszeichnung.

Samuel Koch
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Die frisch sanierte Schulanlage mit Biotop, Turnhalle, neuem Pavillon und dem Schulgebäude 1 im Hintergrund.

Die frisch sanierte Schulanlage mit Biotop, Turnhalle, neuem Pavillon und dem Schulgebäude 1 im Hintergrund.

Bild: PD

Die vom Stimmvolk bewilligte Summe für die Gesamtsanierung der Schulanlage Auen schlummert vielen noch im Hinterkopf. Den Namen des Architekturbüros für das 47-Millionen-Franken-Projekt der Sekundarschulgemeinde Frauenfeld, das günstiger ausfallen dürfte, hingegen kennen höchstens noch die Mitglieder der Baukommission oder der Schulbehörde.

Jetzt rückt der Name Jessenvollenweider aber wieder in den Fokus, nachdem die Schule Auen nach vollendeter Sanierung aufs Schuljahr 20/21 wieder zum Normalbetrieb zurückgekehrt ist. Das Basler Architekturbüro war mit seinem Projekt Phyllis als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgegangen.

Der Pausenhof mit Turnhalle (links) und Schulgebäude «Auen 2» (rechts).
17 Bilder
Im Werktrakt.
Der Veloständer zur Thurstrasse hin.
Blick in die Aula.
Vorbereitungen für den Mittagstisch im Office.
Kunstwerk in der Unterführung zwischen Turnhalle und Pavillon.
Der Technikraum darf auch nicht fehlen.
Schülerinnen und Schüler während des Kochunterrichts.
Das Lehrerzimmer wurde gerade gereinigt.
Schulleiter Claudio Bernold zeigt bewegliche Möbel.
Der Treppenabgang im Hauptschulgebäude «Auen 1».
Markus Herzog, Leiter Betrieb Schulen Frauenfeld, Andreas Gachnang, Baukommissionspräsident, und Claudio Bernold, Schulleiter Schulanlage Auen beim neuen Standort des Brunnens.

Der Pausenhof mit Turnhalle (links) und Schulgebäude «Auen 2» (rechts).

Und Phyllis steht nun als eines von 25 Projekten schweizweit unter den Nominierten für die diesjährige Auszeichnung «Die Besten» in der Kategorie Architektur des Verlages Hochparterre mit Sitz in Zürich. Seine gleichnamige Fachzeitschrift findet etwa 76'000 Leser im deutschsprachigen Raum.

Murg-Auen-Park brachte schon Gold nach Frauenfeld

Über die Nominierung freut sich das Team von Jessenvollenweider, wie es auf Anfrage heisst. Wegen eines unerwarteten Todesfalls jedoch kann sich derzeit niemand ausführlicher über die Details des Frauenfelder Grossprojekts äussern. Im Beschrieb von «Hochparterre», das für die drei Erstklassierten jeweils einen Hasen in Gold, Bronze und Silber verleiht, steht:

«Die gesuchten Bauten, Objekte und Anlagen sind die Besten, weil sie feinfühlig, grandios, herausragend oder einfach vorbildlich konzipiert und umgesetzt sind.»

Bereits 2016 ging Gold nach Frauenfeld, als der umgestaltete Murg-Auen-Park des Frauenfelder Architekturbüros Staufer & Hasler Architekten in der Sparte Landschaftsarchitektur ausgezeichnet wurde.

Die diesjährige Preisverleihung findet nächsten Dienstag, 1. Dezember, ab 19 Uhr in Zürich statt. Wegen der Coronapandemie sind an der Veranstaltung jedoch nur geladene Gäste zugelassen. Dafür wird der Anlass live im Internet übertragen. Livestream der Preisverleihung: www.hochparterre.ch/livestream