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Die Anzeigetafel auf dem Frauenfelder Sportplatz Kleine Allmend ist zweistellig: Klatsche für die Lokalpolitiker

Ein Debakel: Der FC Gemeinderat, verstärkt durch den Stadtrat, fährt am Freitagabend eine 11-zu-0-Niederlage gegen die Frauenfelder Stadtverwaltung ein.
Mathias Frei
Der FC Stadtverwaltung (rot) im Angriff. Die Lokalpolitiker in den weissen Trikots stehen Spalier. (Bild: Mathias Frei)

Der FC Stadtverwaltung (rot) im Angriff. Die Lokalpolitiker in den weissen Trikots stehen Spalier. (Bild: Mathias Frei)

Die Abkürzung GAU bedeutet soviel wie «Grösster anzunehmender Unfall». Zum Glück waren erst vor einem halben Jahr Gesamterneuerungswahlen für den Stadtrat und den Gemeinderat. Denn was die Lokalpolitiker am Freitag im Fussballmatch gegen den FC Stadtverwaltung ablieferten, war kein GAU, sondern ein Super-GAU. Das Spiel auf dem Sportplatz Kleine Allmend hätte einige Gründe für eine Nicht-Wiederwahl der beteiligten Politiker geboten. Das Schlussresultat lautete 11 zu 0 für die Stadtverwaltung.

Beim obligaten Bild vor dem Anpfiff steht es noch 0 zu 0. (Bild: Mathias Frei)

Beim obligaten Bild vor dem Anpfiff steht es noch 0 zu 0. (Bild: Mathias Frei)

69.Minute: Das 10 zu 0 ist gefallen. Die Anzeigetafel ist also doch zweistellig. (Bild: Mathias Frei)

69.Minute: Das 10 zu 0 ist gefallen. Die Anzeigetafel ist also doch zweistellig. (Bild: Mathias Frei)

Ob es in den vorherigen 32 Aufeinandertreffen jemals so ein hohes Resultat gegeben hat, ist nicht bekannt. Fakt ist: Nach der 33.fussballerischen Rathausschlacht liegt der FC Gemeinderat weiterhin vorne mit 17 Siegen bei 16 Niederlagen. Debakel hin oder her: Gleichwohl muss festgehalten werden, dass viel gegen die Politiker lief. Sie hatten spielerische Defizite, gaben sich aber redlich Mühe. Vor dem Pausenbier ging diese Taktik noch auf. Die Stadtverwaltung lag erst mit zwei Toren in Front.

Stapi Anders Stokholm am Spielfeldrand. (Bild: Mathias Frei)

Stapi Anders Stokholm am Spielfeldrand. (Bild: Mathias Frei)

Spätestens aber nach der offensichtlich nicht korrekten Durchsage von Speaker Herbert Vetter, die Anzeigetafel sei nur für einstellige Resultate gemacht, brachen alle Dämme. Der Gemeinderat war mit einem Rumpfteam, verstärkt durch Stapi Anders Stokholm und Interims-Captain/Stadtrat Andreas Elliker, angetreten. Die Verwaltung dagegen hatte Altstars wie Chefverteidiger und Torschütze Ralph Limoncelli sowie Heinz Egli in ihren Reihen. Fragwürdig unter dem Aspekt der Public-Governance war zudem, dass Stadtbus-Chef Urs Ambühl als Schiri wirkte.

Zwei Spieler des FC Gemeinderat: EVP-Kantonsrat Roland Wyss und FDP-Kantonsrat Jörg Schläpfer wirken konsterniert. (Bild: Mathias Frei)

Zwei Spieler des FC Gemeinderat: EVP-Kantonsrat Roland Wyss und FDP-Kantonsrat Jörg Schläpfer wirken konsterniert. (Bild: Mathias Frei)

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