Annika gegen den Bischof: Mit ihrer Begabung tritt die Frauenfelderin bei der TV-Show «Klein gegen Gross» an

Die zehnjährige Annika ist die erste Schweizerin die bei dem Format teilnimmt, wo sich Jung und Alt duellieren. Im Wettkampf, wer mehr Glocken am Klang erkennt, hat sie den Bischof von Erfurt herausgefordert.

Sophie Ade
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Annika Fischer aus Frauenfeld duelliert sich in der Show «Klein gegen Gross – das unglaubliche Duell» mit dem Bischof von Erfurt, Ulrich Neymeyr. Moderiert wird die Show von Kai Pflaume.

Annika Fischer aus Frauenfeld duelliert sich in der Show «Klein gegen Gross – das unglaubliche Duell» mit dem Bischof von Erfurt, Ulrich Neymeyr. Moderiert wird die Show von Kai Pflaume.

(Bild: PD)

Wer einen Bischof zum Glockenduell herausfordert, muss es entweder faustdick hinter den Ohren haben oder ein feines Gehör besitzen. Auf die zehnjährige Annika trifft wohl eher letzteres zu. Als Frauenfelderin ist sie die erste Vertretung der Schweiz bei der Show «Klein gegen Gross– das unglaubliche Duell», die am Samstagabend dem 21. November auf SRF, ARD und ORF ausgestrahlt wird. Dort, wo sich fünfmal im Jahr Kinder mit Erwachsenen duellieren, tritt sie gegen den Bischof Ulrich Neymeyr von Erfurt an, und versucht mehr Glockenspiele zu erkennen als er.

Bis es so weit war, hiess es für Annika, 50 Glocken nur an ihrem Klang zu bestimmen sowie deren Namen und Standort auswendig zu lernen. Auch wenn Glocken in der Familie der Fünftklässlerin schon immer ein Thema waren, galt es jetzt ernst. Beim Abfragen half die Familie fleissig mit. Mutter Jeannette Fischer erzählt:

«Jeder von uns konnte sich andere Glocken gut merken, und wir versuchten, dazu passende Eselsbrücken zu bilden»
Annika Fischer und der Bischof Ulrich Neymeyr liefern sich ein Wettkampf in der Bestimmung von Glockenklängen. Zwischen ihnen, Moderator Kai Pflaume

Annika Fischer und der Bischof Ulrich Neymeyr liefern sich ein Wettkampf in der Bestimmung von Glockenklängen. Zwischen ihnen, Moderator Kai Pflaume

(Bild: PD)

Hauptdarstellerin im einem der Lieblingsformate

Auf Annika aufmerksam wurde der Sender durch eine Anfrage bei der Glockengiesserei im deutschen Saarburg, die Annika und ihre Grosseltern kannte und so den Sender an sie weiterleiteten. «Die Show war schon immer ein Format, was sich unsere Familie gerne anschaute», sagt Annika. Nach Einsendung des Bewerbungsvideos und einer Zusage, kam das Fernsehteam bald auf einen Besuch ins Huben.

Für die Aufzeichnung selbst ging es für Annika im Oktober nach Berlin. «Im Vorfeld hatte ich grossen Respekt vor dem Bischof. Doch als ich bemerkte, wie nett er war, verflog meine Aufregung fürs Erste», sagt Annika. Diese kehrte jedoch zurück, als die Kameras sich auf sie richteten und ihr Duell begann. Annika sagt:

«Für mich war alles ganz neu, aber es war sicher das Aufregendste, was mir je passiert ist.»

Der Ausstrahlung am Samstagabend um 20.15 Uhr auf SRF 1 blickt sie voller Vorfreude entgegen und kann es nach der langen Geheimhaltung kaum erwarten, ihren Freunden und Verwandten davon zu berichten.

Hinweis

Die Ausstrahlung ist am Samstag, 21. November um 20.15 Uhr auf SRF 1.