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Lommiser Gemeindepräsident Fritz Locher wehrt Angriff ab

Die Stimmbürger haben noch lange nicht genug von ihrem Gemeindepräsidenten. Sie bestätigen Fritz Locher klar, Herausforderer Arthur Hascher bleibt chancenlos.
Olaf Kühne
Der Lommiser Gemeinderat für die kommende Legislatur: Die Bisherigen Sven Volk, Josef Schönenberger, Gemeindepräsident Fritz Locher, Karl Stadler und neu Andreas Brändle. (Bild: Olaf Kühne)

Der Lommiser Gemeinderat für die kommende Legislatur: Die Bisherigen Sven Volk, Josef Schönenberger, Gemeindepräsident Fritz Locher, Karl Stadler und neu Andreas Brändle. (Bild: Olaf Kühne)

«Überglücklich!» Fritz Lochers Erleichterung war am Wahlapéro förmlich spürbar. Nach über 18 Jahren im Amt musste sich der Lommiser Gemeindepräsident – wie schon 2011 – einer Kampfwahl stellen.

Indes sprachen die Lommiser Wählerinnen und Wähler ihrem Gemeindepräsidenten erneut das Vertrauen aus: Sie bestätigten Fritz Locher (parteilos) mit 326 von 497 gültigen Stimmen klar im Amt. Sein Herausforderer, der amtierende Gemeinderat Arthur Hascher (SVP), blieb mit 158 Stimmen ebenso klar chancenlos. Dieses deutliche Resultat ist keine Selbstverständlichkeit. Sah sich doch Amtsinhaber Locher im Vorfeld der Wahlen mit massiven Vorwürfen konfrontiert. Diese zielten allerdings nicht auf seine Amtsführung als Gemeindepräsident. Vielmehr hatten vereinzelte Lommiser kritisiert, Locher halte sich mit seinem Unternehmen, einem Nutzfahrzeughandel in der Landwirtschaftszone, nicht ans Gesetz.

Vakanz im Gemeinderat besetzt

«Ganz offensichtlich sind unsere Stimmbürger mit meinem politischen Leistungsausweis und mit demjenigen des gesamten Gemeinderates zufrieden», sagte Locher denn auch im Gespräch mit unserer Zeitung – und ergänzte: «Es war aber schon ein spezieller Wahlkampf.»

Weil Arthur Hascher nur für das Gemeindepräsidium, aber nicht mehr für den Gemeinderat kandidierte, galt es, in der Behörde einen Sitz neu zu besetzen. Hierfür hatten sich zwei neue Kandidaten zur Verfügung gestellt: Andreas Berg (SVP) und Andreas Brändle (parteilos).

Hier war das Verdikt der Lommiser Stimmbürger noch klarer: Brändle erzielte 393 Stimmen, Berg musste sich mit 179 Stimmen geschlagen geben.

Keine Mühe bekundeten zudem die drei bisherigen Gemeinderäte. Bei einem absoluten Mehr von 231 Stimmen erzielten Sven Volk 405, Josef Schönenberger 396 und Karl Stadler 370 Stimmen.

Beinahe rekordverdächtig war schliesslich die Stimmbeteiligung: 61 Prozent der stimmberechtigten Lommiser bemühten sich an die Urne.

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