Anerkennungs- und Förderpreis der Stadt Frauenfeld gehen an Heidi Hartmann und den Verein Restessbar

Der Anerkennungspreis der Stadt Frauenfeld geht dieses Jahr an Heidi Hartmann. Der Stadtrat zeichnet damit eine Person aus, die sich seit Jahren aktiv für die Altersarbeit der Stadt einsetzt. Der Förderpreis wird an den Verein Restessbar vergeben, der sich gegen Foodwaste und für die Lebensmittelbeschaffung von Personen mit kleinem Budget einsetzt.

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Mit diesen Schildern macht der Verein Restessbar aktuell auf sein Angebot aufmerksam.

Mit diesen Schildern macht der Verein Restessbar aktuell auf sein Angebot aufmerksam.

Bild: Rahel Haag

(red) Heidi Hartmann prägt und gestaltet seit Jahren die Frauenfelder Alterspolitik. Unaufgeregt, vorausschauend, beharrlich und mit viel Fachwissen engagiert sich die Gerontologin auf vielen Ebenen ehrenamtlich für die Verbesserung der Lebensumstände von Seniorinnen und Senioren.

Heidi Hartmann

Heidi Hartmann

Bild: PD

Die langjährige Gemeinderätin (1997 bis 2010) und früheres Mitglied der Fachkommission Alterszentrum Park zeigt ihr grosses Engagement noch immer als Vorstandsmitglied in der Genossenschaft Alterssiedlung sowie im Förderverein Tageszentrum Talbach für Menschen mit Demenz.

Darüber hinaus pflegt sie einen alltäglichen Kontakt mit den Bewohnerinnen und Bewohnern verschiedener Alterssiedlungen. Der Stadtrat würdigt dieses Engagement mit dem Anerkennungspreis 2020.

Projekt mit grossem sozialem und ökologischem Wert

Urs Geser, Vereinspräsident Restessbar.

Urs Geser, Vereinspräsident Restessbar.

Bild: Andrea Stalder

Der Verein Restessbar mit Präsident Urs Geser und zahlreichen freiwilligen Helfern setzt sich seit fünf Jahren mit grossem Engagement gegen Food Waste, das Wegwerfen von Lebensmitteln, ein. Gleichzeitig wird Personen mit kleinem oder beschränkten Budget die tägliche Lebensmittelbeschaffung erleichtert.

Zu diesem Zweck werden Nahrungsmittel, die nicht mehr verkauft werden, aber deren Verbrauchsdatum noch nicht erreicht ist, gesammelt und an vier Werktagen abends an rund 40 Bezügerinnen und Bezüger abgegeben. Der Stadtrat würdigt dieses nachhaltige und nachahmungswürdige Projekt mit grossem sozialem und ökologischem Wert mit dem diesjährigen Förderpreis.

Der Festakt zur offiziellen Übergabe des Anerkennungs- und des Förderpreises findet voraussichtlich am 4. Dezember 2020 im Rathaus statt.

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