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Amriswil: Kirche macht den nächsten Schritt zum Gemeindezentrum

Eine Machbarkeitsstudie soll aufzeigen, ob die Evangelischen Kirchgemeinde Amriswil-Sommeri ein neues Kirchenzentrum verwirklichen könnte.
Rita Kohn
Claudia Schindler, Präsidentin der evangelischen Kirchgemeinde Amriswil-Sommeri und Eugen Fahrni, Präsident des Ortsmuseums Amriswil posieren in der evangelischen Kirche in Amriswil zum Anlass des 125-Jährigen Jubiläums der evangelischen Kirchgemeinde Amriswil. (Thi My Lien Nguyen, 12.09.2017)

Claudia Schindler, Präsidentin der evangelischen Kirchgemeinde Amriswil-Sommeri und Eugen Fahrni, Präsident des Ortsmuseums Amriswil posieren in der evangelischen Kirche in Amriswil zum Anlass des 125-Jährigen Jubiläums der evangelischen Kirchgemeinde Amriswil. (Thi My Lien Nguyen, 12.09.2017)

Der Evangelischen Kirchgemeinde Amriswil-Sommeri fehlt ein Gemeindezentrum in der Nähe der Amriswiler Kirche. Verwaltung und kirchliche Räume sind derzeit auf mehrere Liegenschaften aufgeteilt. Das soll sich in absehbarer Zeit ändern. Am Sonntag wird um 11 Uhr der Öffentlichkeit eine Machbarkeitsstudie präsentiert. «Wir möchten die Möglichkeiten aufzeigen, auf der Ostseite der Kirche ein Kirchenzentrum zu errichten», führt Kirchenpräsidentin Claudia Schindler aus.

Gespräche mit Stadt, Nachbarn und Denkmalpflege

Bereits vor einem Jahr wurden die Kirchbürger darüber informiert, dass sich die Behörde mit dem Thema befassen wird. Es wurden auch Standortvarianten vorgelegt. Nun ist man einen Schritt weiter. Die Firma Buffoni Bühler AG hat sich mit der Frage beschäftigt, ob die verschiedenen Bedürfnisse durch ein neues Kirchenzentrum erfüllt werden könnten und welche Konsequenzen das auf die Kubatur des vorgesehenen Baukörpers hätte. Zudem hat die Behörde in den letzten Wochen das Gespräch mit der Stadt, den unmittelbar betroffenen Nachbarn und der kantonalen Denkmalpflege gesucht.

Behördenmitglied Otto Seger, der für die Liegenschaften zuständig ist, betont, dass es wichtig ist, gerade auch die Denkmalpflege frühzeitig ins Boot zu holen. «So können wir schon bei der Planung auf Einwände eingehen.»

Kreditbegehren ist für November geplant

Obwohl die Machbarkeitsstudie bereits einen Hinweis darauf gibt, wie sich ein geplanter Baukörper in die Umgebung einfügen könnte, steht noch nicht fest, wie das spätere Kirchenzentrum aussehen soll. «Das wäre dann Sache eines Architekturwettbewerbs», sagt Otto Seger.

Claudia Schindler erklärt, dass es sich um einen Wettbewerb handeln wird, zu dem mehrere Architekten gezielt eingeladen werden. Um den Wettbewerb durchführen zu können, wird den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern voraussichtlich an der Novemberabstimmung ein Kreditbegehren vorgelegt. Im Laufe des kommenden Jahres könnten dann die eingereichten Projekte durch eine Jury bewertet werden.

Behörde klärt Interesse an Gebäuden ab

Es gehe jetzt darum, allen Interessierten – eingeladen sind nicht nur die Kirchbürger, sondern die ganze Öffentlichkeit – die Machbarkeitsstudie vorzustellen. Dabei werde auch über die finanziellen Folgen eines Projekts gesprochen, versichert Seger. Obwohl das geplante Kirchenzentrum dereinst zwei bis drei bisher genutzte Liegenschaften ersetzen soll, ist der Verkauf dieser Gebäude noch nicht im Gespräch.

«Das wird dann Thema, wenn ein Projekt auf dem Tisch liegt und wir einen konkreten Zeitplan haben», betont Seger. Aber die Behörde habe auch hier schon ihre Fühler ausgestreckt, um in Erfahrung zu bringen, ob denn die entsprechenden Liegenschaften überhaupt Käufer finden würden.

Hinweis: Präsentation der Machbarkeitsstudie: Sonntag, 24. Juni, 11 Uhr; evangelische Kirche, Amriswil.

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