Am Untersee entsteht ein «Biermuda-Dreieck»

Die Interessengemeinschaft Steckborer Bier sucht gleichgesinnte Verbündete auf der Insel Reichenau und auf der Halbinsel Höri auf deutscher Seite des Sees.

Margrith Pfister-Kübler
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Präsident Roger Pernet (rechts) stösst an der Jahresversammlung  der IG Steckborer Bier auf die Zukunft des Biers vom Untersee an.

Präsident Roger Pernet (rechts) stösst an der Jahresversammlung  der IG Steckborer Bier auf die Zukunft des Biers vom Untersee an.

(Bild. Margrith Pfister-Kübler)

Am Untersee soll sich in nächster Zeit ein «Biermuda-Dreieck» bilden. Diese Idee präsentierte Roger Pernet, Präsident der IG Steckborer Bier, kürzlich an der Jahresversammlung der Interessengemeinschaft. Pernet und seine Mitstreiter haben jedenfalls schon erste Kontakte mit der Inselbrauerei auf der Reichenau geknüpft. Der dritte Punkt des Dreiecks läge nach Pernets Idee dann auf der Halbinsel Höri.

Die IG Steckborer Bier arbeitet weiterhin daran, dass von der Stadt zu Verfügung gestellte alte Wöschhüsli in ein Sudhaus umzubauen, denn bisher gab es das Steckborer Bier nur an internen Anlässen zu trinken. In der Zwischenzeit haben die IG-Mitglieder beim künftigen Sudhaus schon kräftigt gemalt, gemauert und Leitungen eingezogen. Präsident Pernet lobte das allgemein sehr grosse ehrenamtliche Engagement.

In diesem Jahr soll das Sudhaus nun Realität werden

Kassier Carlo Nägeli legte die Rechnung vor, die mit einem Gewinn von 4127 Franken abschliesst. Das Budget 2020 sieht einen Gewinn von 3000 Franken vor. Im 2020 wird für rund 20'000 Franken investiert. Carlo Nägeli: «Unser Ziel für 2020 lautet: Den Brauschopf so auszubauen, dass gebraut werden kann. Und dies definitiv in 2021.» Um diesem Ziel einen weiteren Schritt näher zu kommen, ist die IG auch an der Steckborer Gewerbeausstellung Gast Ende April präsent.

Braumeister Rieser wanderte nach Thailand aus

Weil er inzwischen nach Thailand ausgewandert ist, zählt Braumeister Roli Rieser nicht mehr zum Kreis der IG. Die Versammlung hat ihn mit grossem Applaus in Abwesenheit zum Ehrenmitglied ernannt. «Denn ohne ihn wären wir nicht so weit gekommen», lautete der Tenor. Gewählt wurde auch der Vorstand: Roger Pernet (Präsident), Martin Weigele, Jan Martin, Manuel Hanimann und Carlo Nägeli.

Das Steckborner Bier hat sich gewaschen

Die IG Brauerei Steckborn kommt ihrem Ziel, ein eigenes Brauhaus zu betrieben, einen Schritt näher. Die Stadt überlässt ihr ein historisches Waschhaus zur Nutzung als Sudhaus. Die Bewilligung für den Umbau liegt schon vor.
Margrith Pfister-Kübler

Da braut sich was zusammen

Die zweite Hopfenernte bei Roger Pernet in Steckborn steht an. Noch hat sie vor allem symbolischen Wert. Doch die IG Brauerei Steckborn weibelt fleissig und will im Jahr 2018 ihre Brauerei eröffnen.
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Margrith Pfister-Kübler