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Innerschweizer Pfadfinder zu Gast im Hinterthurgau

Auf dem Gelände Tannhof in Münchwilen bevölkern rund 125 Pfadis aus Baar die Anlage des Landwirts Andreas Schmucki. Sie geniessen dort für zwei Wochen Gastfreundschaft.
Urs Nobel
Die Innerschweizer Pfadfinder vergnügen sich im Hinterthurgau. (Bild: Urs Nobel)

Die Innerschweizer Pfadfinder vergnügen sich im Hinterthurgau. (Bild: Urs Nobel)

Wer auf der Autobahn zwischen Münchwilen und Matzingen Richtung Zürich fährt und trotz des Verkehrs noch ein bisschen Zeit findet, in die Umgebung zu schauen, sieht nördlich am Waldrand ein riesiges Zeltlager. Seit vergangener Woche bis nächsten Samstag verbringen dort 100 Pfadis im Alter von 12 bis 18 Jahren mit 25 Leitern ihr traditionelles Sommer-Ferienlager.

Am Sonntag war Besuchstag. Die Eltern wurden mit zwei Cars vor Ort gefahren, ein klares Bekenntnis zum ökologischen Bekenntnis, nach dem die Lagerteilnehmer auch selber leben. «Das ist für uns selbstverständlich», erklärt Lagerleiter Samuel Imfeld, dem es wichtig ist, dass seine Truppe einen guten Eindruck hinterlässt, damit derartige Lager in der ganzen Schweiz weiterhin möglich sind.

Niemand hat Heimweh

Die Eltern wurden natürlich sofort von ihren Kindern in Beschlag genommen und wurden sofort ins jeweilige «Fähnlizelt» geführt, um zu zeigen, wie sie leben, wo sie selber kochen und essen. Die Freude ob des Besuchs ihrer Eltern stand den Pfadis ins Gesicht geschrieben. «Trotzdem hatten wir im gesamten Verlauf der ersten Woche keine Probleme mit Lagerteilnehmern, die über Heimweh klagten», sagte der Lagerleiter. Damit dies so bleibt, wird den Kindern laufend «Actions» geboten. So standen – oder stehen noch – Ausflüge an den Bodensee oder spezielle Wanderungen bevor. Auch ein Minigolf-Event ist noch geplant.

Vergangene Woche fand eine zweitägige Wanderung (Postenlauf) statt, an welcher die einzelnen Gruppen ihre Schlafgelegenheit spontan auf ihrer Route suchen mussten – und auch gefunden haben. Befindet man sich «nur» im Zeltlager, geht die Zeit bei den Buben mit Holz suchen und bei den Mädchen mit Basteln schnell vorüber.

Nur Bagatellen für Sanitäterinnen

Samuel Imfeld, der Lagerleiter, kann sich auf ein Kernteam an Leitern verlassen. Drei Personen sind für Aktivitäten zuständig, vier Quartiermeister sorgen für die Lebensmittel, welche in der Region gekauft werden.

Nebst einem Materialchef und einer Fotografin sind auch zwei Sanitäterinnen dabei, die bisher glücklicherweise nur Bagatellfälle zu behandeln hatten. Bienenstiche, Zeckenbisse oder Schnitte an den Fingern, die beim Zubereiten des Essens passierten.

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